Mit dem Fluß ins Meer

Lass das Ruder los,
denn deine natürliche Strömung lässt dich
mit der göttlichen Liebe
zusammen fließen
und
zusammenfließen.

Am Ruder meinst du,
dass es eine bestimmte Richtung gäbe
und du glaubst,
die Richtung zu kennen.

Doch Liebe hat keine Richtung
und so ruderst du stets von ihr fort.

Überlässt du dich der Liebe,
ist sie überall
und du bist in ihr
– aufgegangen.

Ringen auf den Fußballrängen

Fußball-WM vor dem Fernseher. Ein Ball fliegt auf die Zuschauertribüne. Die Kamera zeigt für ein paar Sekunden einen Zuschauer, der den Ball fest an sich gepresst umklammert und ihn behalten will. Mit entschlossener Körpersprache und ernstem Gesichtsausdruck verteidigt er ihn gegen einem zweiten Zuschauer neben sich, der ebenfalls am Ball zerrt. Dieser redet auf den ersten ein und weist mit seiner Körpersprache auf das Fußballfeld. Er scheint zu sagen: „Gib den Ball zurück, er gehört da unten hin!“ Es scheint ihm ebenso wichtig zu sein, was mit dem Ball passiert wie dem Ersteren. …weiterlesen…