Alle Beiträge von Katja Bode

Woran bemerke ich, dass ich den Kurs „richtig“ mache?

 

Den Kurs richtig machen bedeutet nicht, alle Übungszeiten der Kurs-Lektionen stets einzuhalten. Um das unbedingt exakte Einhalten geht es auch nicht – niemand schafft das. 
Es geht darum, dass wir durch ein vermehrtes Beobachten unserer selbst und gerade durch die verpassten Übungszeiten begreifen, wie oft und schnell wir wieder besinnungslos dem Ego-Denken hingegeben sind und deshalb leiden. Es geht darum, uns genau dafür nicht schuldig zu fühlen, sondern nur immer gewillter zu werden, immer öfter an unseren Geistes-Wandel zu denken – schließlich auch nach Beendigung des Übungsbuches in unserer ganz individuellen weiteren Kurs-Anwendung. 
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Was vergebe ich eigentlich?

Ich habe lange daran geknabbert, die Kurs-Aussage wirklich zu verstehen, dass wahre Vergebung bedeute, dem anderen zu vergeben, was er NICHT getan hat! (T-30.IV.7:3/S.638 und Ü-II.1.1:1/S.402) Denn ganz augenscheinlich hat er doch etwas getan! Er hat diese Worte gesagt, die mich verletzten, er hat dieses oder jenes getan, was mich ärgerte. Ich war doch dabei, ich habe es doch gehört und gesehen! …weiterlesen…

Ringen auf den Fußballrängen

Fußball-WM vor dem Fernseher. Ein Ball fliegt auf die Zuschauertribüne. Die Kamera zeigt für ein paar Sekunden einen Zuschauer, der den Ball fest an sich gepresst umklammert und ihn behalten will. Mit entschlossener Körpersprache und ernstem Gesichtsausdruck verteidigt er ihn gegen einem zweiten Zuschauer neben sich, der ebenfalls am Ball zerrt. Dieser redet auf den ersten ein und weist mit seiner Körpersprache auf das Fußballfeld. Er scheint zu sagen: „Gib den Ball zurück, er gehört da unten hin!“ Es scheint ihm ebenso wichtig zu sein, was mit dem Ball passiert wie dem Ersteren. …weiterlesen…