Weil ich es träume…

 

Der Kurs sagt mir, dass ich nicht die Person,
sondern dass ich Geist bin
und als dieser der Träumer der Welt.
(T-27.VII.13:1-3 / S. 586 und T-27.VIII.6:1-2 / S. 589)
Auf alle Warum-Fragen zur Welt
gibt der Kurs daher immer nur eine Antwort:

weil ich es träume

Das macht es ganz einfach
und lässt mich still, liebevoll und friedlich werden.

Warum bin ich als Traumfigur krank?
Weil ich es jetzt träume, dass sie krank ist.
Warum ist die Traumfigur meines Chefs so unmöglich zu meiner Traumfigur?
Weil ich sie beide träume, um Schuld vermeintlich abgeben zu können. Zwischen „meiner“ Traumfigur und einer „anderen“ Traumfigur gibt es jedoch keinen Unterschied. Ich gebe ihnen nur verschiedene Rollen in meinem Traum und jede zeigt eine Facette meines Träumer-Geistes.
Warum beherrscht Corona gerade die Gesellschaft?
Weil ich es träume, dass es so ist.
Warum gibt es so viel Wut und Gewalt auf der Welt?
Weil ich es träume, es ist der bildliche Ausdruck meines Ego im Träumer-Geist. Mein Ego ist so brutal und trennend, da es genau das Gegenteil von Gott ist.

Es ist immer das Gleiche.
Warum geschieht dieses und jenes?
Weil ich es träume.
Was ist der Zusammenhang zwischen diesem und jenem?
Es gibt keinen Zusammenhang. Es ist so, weil ich es auf diese Weise träume.

Warum träume ich?
Weil ich glaube, mich aus der Einheit Gottes trennen zu können.
Doch das ist unmöglich.
Daher ist es nur ein Traum,
in dem ich mich verliere und mich mal als Opfer, mal als Täter fühle.
Doch es ist nicht die Wahrheit.
Die Wahrheit ist unberührte und unveränderte Einheit.
Verbunden mit dieser schaue ich ohne Fragen und in Liebe ruhend auf den Traum.
Er stört meinen Geistesfrieden nicht mehr.

Alle Fragen sind immer in der Welt gestellt und auf die Welt bezogen.
Sie betreffen immer die scheinbare Trennung und bestätigen sie damit.
Ich bin identifiziert mit der Person, die von allem anderen getrennt zu sein scheint
und die hier eine Antwort möchte, eine Erklärung, eine Anweisung innerhalb der Welt und auf die Welt bezogen.
Doch die einzig richtige Antwort führt mich zur wirklichen Ursache zurück:
weil ich es träume.

Weil ich nicht die Person bin,
sondern der Träumer aller Personen und der ganzen Welt.
Weil ich der Träumer bin, der vergaß,
dass die Welt nur ein Traum
und nicht die Wahrheit ist.
(T-27.VIII.9-10 / S. 589-590)
Und weil ich mich von der Wahrheit nicht wirklich trennen kann,
deshalb TRÄUME ich die Trennung NUR.

Alles Fragen und Nachdenken über die Traum-Welt bringt rein gar nichts,
nichts für richtiges oder falsches Handeln in der Welt,
weil in der Welt nichts richtig und falsch ist,
nichts verursacht hier etwas anderes.
Sie ist nur ein Traum
und jede einzelne Szene hat einzig die eine Ursache:
weil ich sie so träume.

Alles Fragen und Nachdenken über die Welt bringt rein gar nichts
für meinen inneren Frieden
und mein Erwachen aus dem Traum.
Nur die Antwort „weil ich es träume“ beendet alles
und macht dem Geistes-Frieden und der Wahrheit Platz.

Wenn ich glaube, dass es in der Welt Antworten gibt,
hält es mich nur in der Ungewissheit der Fragen und Grübeleien
und somit in der Welt und falschen Identifikation fest.
Aber Antworten in der Welt gibt es nicht.
Es gibt nur diese eine Antwort:
weil ich es auf diese Weise träume.

Es ist einfach alles so, wie es ist, weil ich es so träume.
Ich kann also aufhören, zu fragen und über die Welt nachzudenken.
Und aus der Stille kommen in Leichtigkeit
alle Impulse des scheinbaren Tuns als Körper.
Das ist der glückliche Traum,
der ohne Fragen ist
weil ich begreife, ich träume und ich weiß,
dass der Traum vollkommen bedeutungslos ist.
Ich ruhe im Frieden des heilen Geistes,
will nur noch erwachen
und weiß, dass ich nie wirklich einschlief.
Es hat sich nie etwas verändert.
Ich ruhe in Gottes Einssein als

einzig Gott ist

6 Gedanken zu „Weil ich es träume…

  1. Heute Morgen habe ich den Drang gefühlt, auf Deine Webseite zu gehen. Jetzt weiß ich warum. Danke, liebe Katja, für diesen starken Weckruf !

  2. Danke liebe Katja. Welch eine hilfreiche und freudige Erinnerung. Ich brauche hier im Traum wirklich nichts zu beurteilen (kann es tun, wenn ich will), und immer schneller freundlich und lächelnd darauf schauen. Weil ich nicht länger glauben will , was nicht wahr ist. Danke für deine Hilfe beim Üben, auch durch das Teilen deiner Erfahrungen rundum die OP, die ich eben gelesen habe. So viel Liebe und (heitere) Gelassenheit spüre ich bei dir. Alles Gute!

    1. Liebe Anneke, ich freue mich über deine Worte und deine gute Zusammenfassung. Tatsächlich ist dieser Satz „weil ich es träume“ rund um die OP zu mir gekommen, als mein Ego mich immer wieder zum Analysieren verführen wollte, warum mir das gerade geschieht. Es löste jede Anbahnung einer Verstrickung in der Welt und das war so befreiend, weil es mich so klar machte. Oft genug noch bin ich nicht in Liebe und Gelassenheit, aber immer öfter. Und da ist mit den Jahren mit dem Kurs eine Basis in mir entstanden, unter die ich sozusagen nicht mehr sinke. Ich kann einfach nicht mehr lange ganz ohne den Kurs denken. Das geht dir bestimmt auch so, die du auch schon so viele Jahre mit so viel Selbstehrlichkeit auf Kurs bist. Sei herzlichst gegrüßt, Katja

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