Dankbar

 

Ich bin dankbar.
Ich als scheinbares Ich,
als scheinbare Person.

Dankbar nicht FÜR etwas,
weil es nichts ist,
was mir gegeben wird von etwas anderem,
weil es nichts ist, was verdient werden muss,
sondern ich bin dankbar,

WEIL ich bin, was ich in Wahrheit bin:

Kein Ich, sondern
Liebe und Stille
Freude und Glück
Ewigkeit und Unveränderlichkeit

Ich bin dankbar,
WEIL dies bedeutet
ohne Schmerz und Leid
ohne Angst und Hass
ohne Schuld und Sorge
ohne Körper und Tod

ohne Individualität und Trennung
zu SEIN

Ich bin ohne ein Ich
einfach nur frei

2 Gedanken zu „Dankbar

  1. Vielen Dank für den Artikel, hatte als ambulante Pflegehelferin Dienstwagenunfälle und habe gekündigt, meine Chefin zahlt mein Gehalt nicht. Sie denkt warscheinlich sie ist im recht und ich denke auch nicht gut über sie. Also lieben kann ich sie jetzt nicht, ich bin dankbar, dass mir jemand Geld geliehen hat und das ich einen neuen Job ohne Autofahren gefunden habe und das ich bei Verdi bin…ich verstehe deinen Text und ich bin dankbar, dass ich tiefer sehen kann, ich bin gerade erfüllt von deinem Text und dann wenn ich denke, bin im heiligen Geist, kommen meine selbstgemachten Dramen, ich versuche dann zu denken, dass ich geschützt bin(Affirmationen) um dann wieder Herzrasen zu haben…kann man Angst fühlen und Schmerzkörper haben und trotzdem 10tel Sekunden die Wahrheit in deinem Text fühlen, meine Problee sind mein falsches Denksystem, es ist so anstrengend, hast du einen Hinweis? Oder braucht nur das Ego einen Hinweis?

    1. Liebe Natascha,
      dein ehrliches Zeigen berührt mich sehr und genau das ist der Weg mit dem Kurs: ehrlich mit sich selbst sein, ehrlich sich anschauen, welche Gedanken und Gefühle da sind. Ja, wir haben Angst und denken über andere schlecht und fallen immer wieder ins Egodenken.
      Genau das muss ans Licht gebracht werden und nicht beschönigt oder verdrängt. Dann können wir unsere Fesseln von ihm lösen, wenn wir es klar und deutlich und nackt vor uns sehen.

      Manchmal brauchen wir länger, um es so klar und neutral zu betrachten, weil unser Verwickeltsein damit gerade stärker ist, weil wir noch nicht alle Anhaftungen entdeckt haben oder nicht loslassen wollen, weil das Ego uns immer wieder auf den Körper zurückwirft, der in dieser Welt Schutz, Geld und Nahrung braucht, vereinzelt allem gegenüber steht und verletzlich ist.

      Das Egodenken ist so tief in uns verankert und automatisiert, dass es Geduld braucht, es immer wieder aufzudecken und Vertrauen zu entwickeln, dass, wenn wir als Erstes den Frieden des heilen Geistes wählen, dass dies auch immer in der Welt als Körper hilfreich ist.

      Und ja, manchmal sind es nur 10tel Sekunden, in denen wir die Wahrheit spüren, in denen Angstfreiheit und Erleichterung eintreten. Und schon sind wir wieder im Ego-Sumpf.
      Diese 10tel Sekunden sind echt und wahr und so viel wert und zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und sie werden mehr werden und länger anhalten, wenn wir auf dem Kursweg bleiben, uns nicht entmutigen lassen und uns selbst nicht verurteilen und beschuldigen, dass wir immer wieder auf das Ego hereinfallen.

      Ja, vom Egodenken getrieben sein ist sehr anstrengend und schmerzhaft. Je mehr wir das bemerken, umso bereiter werden wir, den heilen Geist in uns wirken zu lassen. Der Kurs sagt sinngemäß, wir müssen erst begreifen, wie elend wir wirklich mit dem Ego sind und dass unsere Leidensfähigkeit groß ist, aber dass immer irgendwann ein Umkehrpunkt kommt, an dem wir eine andere Wahl treffen. Darauf ist Verlass.
      Und du hast genau das mit dem Text oben erfahren, dass du bereit warst , die andere Wahl zu treffen. Wärst du es nicht gewesen, hätte dich der Text nicht auf diese Weise erreicht. Und du wirst auch immer wieder dazu bereit sein, wie wir alle.

      Sich ehrlich beobachten ohne etwas ändern zu wollen, bedeutet, dem Heiligen Geist die Hand zu reichen und mit ihm gemeinsam geduldig und liebevoll mit sich selbst zu sein. Dann können wir so auch anderen begegnen.

      Ich hoffe, es war etwas Hilfreiches in meinen Worten für dich dabei und du kannst gerne weiter fragen und berichten, wenn dir danach ist.
      Sei herzlich gegrüßt, Katja

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