Ich investiere immer noch in die Welt …

 

… und glaube, auf diese Weise Glück, Liebe und Frieden zu finden,
obwohl ich es durch den Kurs doch schon besser weiß.
Immer noch halte ich sie für wahr, freue mich oder ärgere mich über sie,
obwohl ich schon so viele Momente der geistigen Freiheit und Unabhängigkeit erlebt habe,
die über alles hinausgehen, was mir die Welt je schenken kann.
Ich hafte noch immer an, am Menschsein, an meiner Individualität,
obwohl ich bereits immer stärker die unbeschreibbare Ahnung verspüre,
was ich wirklich bin.

Es ist ein Prozess der Loslösung in dem Tempo und in der Tiefe,
wie ich es freiwillig und überzeugt von der Richtigkeit zulasse
– ohne dabei einen Verlust zu empfinden.
Die neuen geistigen Erfahrungen dabei stärken mich
und lassen mich weiter Schritt um Schritt tun,
denn ich erfahren dabei, dass es ja in mir nur immer schöner und freier wird.

Also schaue ich einfach jederzeit ehrlich auf meine Anhaftungen
und überholen mich nicht selbst.
Das ist das Liebevollste, was ich mir selbst geben kann.
Das bedeutet es, keine Angst vor dem Ego zu haben,
sondern schon jetzt in den Frieden einzutauchen,
der still auf die Anhaftungen schaut.
So werden sie sich nach und nach lösen
und schließlich wird statt ein Ich nur noch FRIEDEN SEIN.

6 Gedanken zu „Ich investiere immer noch in die Welt …

  1. Liebe Katja,
    heute schreibe ich keinen direkten Kommentar zu diesem Text;
    möchte mich hier einmal ganz herzlich bedanken für deine Texte, die du zur Verfügung stellst.
    Es sind für mich auch so eine Art Wegemarken; wichtige Punkte im Leben zum Innehalten, reflektieren, sich auszurichten auf das WIRKLICHE.
    Nochmals Danke und alles Liebe für Dich.

    1. Lieber Ulrich, vielen Dank für deine Wertschätzung. Wie dich richten auch mich die Texte immer wieder aus. Sie entstehen, weil ich mir etwas klar machen will. Wir beide begleiten einander hier schon eine ganze Weile und Deine Kommentare bereichern mich jedes Mal, dafür danke ich dir. Auch wenn zurzeit von anderen kaum Kommentare kommen, weil es nichts zu sagen gibt oder es nicht jedermanns Sache ist, weiß ich von einigen, die still mitlesen und sich von uns mitgenommen fühlen.
      Sei herzlichst gegrüßt, Katja

  2. Liebe Katja für mich bedeuten deine Texte immer wieder in mir ankommen.In dieser turbulenten Zeit bin ich froh in diesen Frieden deiner Worte eintauchen zu können. Ich erkenne immer wieder wie sehr mich die Welt noch im Griff hat.
    In klaren friedlichen Momenten bin ich dankbar über das was hochkommt und ich es anschauen kann.
    Liebe Katja, deine Texte sind was wunderbares, schreibe bitte weiter. Freue mich auf jeden weiteren. Lg Gabi ☺️🙏

    1. Liebe Gabi, vielen Dank für deine lieben Worte. Super, wie ehrlich du dich beobachtest. Das ist auch mein Weg.
      Klar schreibe ich weiter, immer, wenn sich etwas in mir formt. Insgesamt beobachte ich nun schon seit geraumer Zeit, dass es aber weniger wird. Mir scheint, das Meiste ist gesagt in jetzt schon etwa 500 Texten auf dieser Webseite. Da kann man ja auch stöbern gehen, wenn gerade mal kein aktueller Text auftaucht. Viel Freude, Inspiration und Ausrichtung wünsche ich dir und allen weiterhin, die hier mitlesen. Ganz herzliche Grüße

  3. Liebe Katja, ich vermisse dich :(((. Du hast wahrscheinlich momentan nichts zu sagen. Aber vielleicht kann ich dir eine Anregung geben… du bist friedlich, ich auch, aber ich traue dem Frieden nicht und ich höre lieber von jemanden „anderen“ in dem Falle dir dass es in Ordnung ist trotz alledem im Frieden zu sein, oder
    Und wenn zu viel Frieden da ist, möchte sich mein Verstand lieber mit dem Unfrieden beschäftigen sonst wird es für den Verstand seltsam und er wird nervös und sucht wie ein Süchtiger nach Drogen; sehr interessant! Süchtig nach Unfrieden !? Was meinst du ?

    1. Liebe Birgit,
      vielen Dank für dein Denken an mich. Oh, im Dezember war mein letzter Beitrag hier, hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dass ich schon so lange nichts Neues geschrieben habe. Ja, es stimmt, momentan sind keine Impulse für Texte da, obwohl ich natürlich tagtäglich den Kurs anwende und intensive und auch herausfordernde Erfahrungen mache. Doch ich merke, wie ich immer weniger zu sagen habe, vielleicht auch, weil ich für Vieles keine Worte mehr finde, weil es immer umfassender und wesentlicher wird und oft nicht mehr so konkret benennbar ist. Irgendwie wird in mir auch immer fühlbarer, das der Kurs immer auf alles oder nichts angewandt wird.
      Und so ist es dann mit dem Frieden. Egal, was in der Welt vor sich geht, wenn ich ihn in meinen Geist einlasse, ist er da und er ist das Beste und Hilfreichste, was wir in allen Situationen geben können. Und ja, ich kenne das auch, dass dann irgendwann das Ego in mir diesen Frieden anzweifelt und nach Anlässen sucht, wieder in Unfrieden zu sein. Es ist uns halt noch gewohnter, im Unfrieden zu sein als im weltunabhängigen Frieden. Und dazu kommt, dass ein beständiger Frieden letztlich unsere Identifikation mit der Individualität und dem Körper aufhebt und davor haben wir unbewusst (noch) Angst. Also geht es scheinbar stückchenweise mit dem Frieden. Wir lernen, ihn immer länger zuzulassen. Ich finde es toll, wie klar du das beobachtest, denn dadurch erkennen wir unseren eigenen Wahnsinn, die Sucht nach Unfrieden, das Definiertsein über Unfrieden. Genau aus diesem erlebten Erkennen ergeben sich unsere weiteren Schritte Richtung Frieden.
      Sei ganz herzlich gegrüßt und umarmt, Katja

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