Die anderen sind auch alle ich

Wenn ich mich „nur“ als einen Menschen sehe, der allem in der Welt schutzlos und ungewollt ausgeliefert ist, ist es aussichtslos und einzig zum Verzweifeln. Ich bin ständig über vieles in der Welt und was andere Menschen sagen und tun, entsetzt, enttäuscht, genervt, verletzt und und und. Sobald ich mich über andere aufrege, ich meine, sie sollten sich ändern, sie wären nicht bereit, nach innen zu schauen, etwas zu verstehen oder sie lehren das Falsche, glaube ich:
Ich habe nichts damit zu tun. Ich bin ein von ihnen getrenntes Einzelwesen. Sie haben ebenso wie ich ihr Eigenleben, für das sie ganz allein verantwortlich sind.

Sobald ich so empfinde und denke, bin ich im Ego. Und das fühlt sich furchtbar, einsam und ausgeliefert an. Ich bin im Glauben an die Trennung und an separate Formen. Ich bin regelrecht ent-geist-ert und zu einer Körperform geworden. Ich habe vergessen, dass ich einzig Geist bin. Daher ist das einzige, was mir wirklich hilft, mir wieder des EINEN Geistes bewusst zu werden.

Das bedeutet für mich, zum Beenden meiner Ego-Reaktionen, immer wieder darauf zurückzukommen, dass ich der Träumer-Geist der ganzen Welt bin. Der ganzen Welt! Also auch der Menschen, die die Ansichten nicht teilen, die die Traumfigur hat, mit der ich identifiziert bin. Ich habe all diese Traum-Menschen, die aggressiv, beleidigend, mordend und und und sind, selbst gemacht. Nur ich! Ich bin in der Träumer, der sich all diese Menschen als Traumfiguren inklusive „meiner“ ausdenkt.

Es geht daher für mich an diesem Punkt nicht darum, dass eine Traumfigur eine andere Traumfigur von etwas überzeugt oder über sie entsetzt ist, sondern zu begreifen und sich dem immer mehr anzunähern, dass ich als Träumer all das, all diese Facetten des Traumes, selbst bin. Sie sind in mir selbst. Ich bin sie alle. Denn sie sind alle aus mir, in mir, von mir, vom meinem Träumer-Geist gemacht. So wie in einem, nächtlichen Traum auch alles von mir und einzig in mir ist.
Ich kann niemand anderes dafür anschuldigen. Und schon gar nicht eine „andere“ Traumfigur dafür, was sie denkt und wie sie handelt. Denn ich lasse sie so denken und handeln.

Also kehre ich still in meinen TräumerSein zurück, schaue ruhig auf alles und übernehme für alles im Traum die 100prozentige Verantwortung.
Und damit ist nicht Schuld gemeint, sondern gerade die Aufhebung aller Schuld und Projektion.

Es gibt nichts, was außerhalb und getrennt von mir ist und ein Eigenleben hat. Ich habe auch das Universum, die Erdgeschichte, alle Naturkatastrophen, die Klimaveränderungen, jeden Virenstamm und seine Mutationen, jede Angst, alle körperlichen Veränderungen und und und erfunden. Auch nicht das, worüber ich mich freue, was mich berührt und mir hilft, ist außerhalb von mir. Auch nicht das Buch „Ein Kurs in Wundern“ oder die Gestalt Jesus. Sie sind lediglich meine eigen geschaffenen Traum-Formen in meinem Träumer-Geist, die ich nutzen kann, um mich an die Wahrheit zu erinnern oder im Ego gefangen zu bleiben – wie alles und jeden in der Traumwelt.

Alles ist ohne Ausnahme in mir selbst. Alles ist mein Traum und er hat die Wahrheit nicht zerstört. Wo bleiben da noch Angst, Schuld und Unfrieden? Es geschieht nur noch ein friedliches Aufwachen aus meinem Traum.

Ein Aufwachen aus dem Träumer-Sein.

Ein Wiedererkennen der ewigen Wahrheit des Wachseins.

Liebe ohne Form und Gegenteil.

11 Gedanken zu „Die anderen sind auch alle ich

  1. Das dachte ich auch liebe Katja.
    Wieso hat Jesus denn gesagt es sei die Projektion der anderen gewesen die ihn gekreuzigt haben.
    Es war doch seine Projektion
    Da verstehe ich etwas falsch

  2. Das mit der Projektion ist mir noch etwas unklar.
    Ich dachte alles was mir widerfährt in dieser vermeintlichen Welt ist immer nur eine Projektion von mir .War es bei Jesus nicht so oder wieso schreibt er:
    Ich habe mich entschlossen aufzuzeigen – um Euret- und um meinetwillen -, dass der ungeheuerlichste Angriff, wie das Ego ihn beurteilt, keine Rolle spielt. Wie die Welt diese Dinge beurteilt – nicht aber wie Gott sie kennt -, wurde ich verraten, verlassen, geschlagen, geschunden und schliesslich getötet. Es war klar, dass dies nur wegen der Projektion anderer auf mich geschah, da ich niemandem geschadet und viele geheilt hatte.
    Hier hat er es gesagt…

    1. Liebe Rebecca, es gibt für mich zwei Ebenen der Projektion. Die erste ist die, wie du ganz richtig schreibst, dass ich alles, den gesamten Traum, alle Menschen einschließlich Jesus aus Angst und Schuld vor Gott projiziere als meinen einen Traum. Die sozusagen zweite Ebene geschieht dann innerhalb des Traumes. Um mich vermeintlich noch weiter von der Schuld zu entfernen, schiebe ich die Schuld hier als Traumfigur, für die ich mich nun halte, auf andere Traumfiguren. Und hier lasse ich auch andere Personen die Schuld weiter auf jeweils andere Traumfiguren projizieren, eben z. B. auf Jesus. Damit zeige ich mir selbst auf, welch furchtbare Folgen Schuld und Projektion haben, nämlich Glaube an Vereinzelung, Trennung, Angriff und Abwehr der Liebe, Abwehr von GOTT.
      Mit Jesus Worten erinnere ich mich nun selbst an meine ursprüngliche Projektion der Welt und an den Ausweg aus dem Traum. Ich beginne als scheinbares Einzelwesen innerhalb des Traumes anderen Einzelwesen nicht mehr Schuld zuzuweisen, sondern statt Angst in meinem Geist Liebe zu wählen und „anderen“ mit Liebe zu begegnen. Dann führt der Weg weiter, zu verstehen, dass ich alle bin, wie im Beitrag oben beschrieben.
      Dabei ist es eigentlich paradox, was ich in meinem Beitrag beschrieben habe, mit euch zu teilen, wenn es nicht paradoxerweise jeder für sich sagen könnte, was ich von mir berichte, wobei es nicht viele gibt, sondern nur EINEN.
      In deiner Frage schwingt für mich mit, dass du Jesus für eigenständig hältst und genau das ist er nicht. Er ist von dir gemacht und symbolisiert deine Wahrheit im Traum, die aber auch von deinem Ego missverstanden werden kann.
      Kannst du diese Erläuterung nachvollziehen? Liebe Grüße an dich

  3. Liebe Katja,
    ein „traumhafter“ Text. Mich hat aktuell im Besonderen dein Vergleich mit dem nächtlichen Traum berührt oder besser gesagt, einen weiteren Balken aus meinem Auge entfernt.
    Es ist tatsächlich mit dem Verstand NICHT zu begreifen, dass mein Träumergeist verantwortlich sein sollte für all das (Elend), was in der Welt geschieht. Das scheint unmöglich; es scheint so….
    Aber mit meinem nächtlichen Traum verhält es sich – jetzt nachvollziehbar – genauso; tatsächlich erscheinen mir alle Figuren, auch ich, in meinem Traum; und zwar NUR mir.
    Ich hatte einmal für mich selbst geschrieben, vielleicht hatte ich es auch aus deinem „wunderbaren“ Buch, was in etwa so klingt:
    Ich liege nachts schweißgebadet im Bett, fühle all die Schmerzen und Ungerechtigkeiten und gerate in Panik. Bis mich eine sanfte Stimme weckt (Gott) und mir sagt: „Kind, alles ist gut, ICH bin bei dir. Du hast nur geträumt.“
    Und diese Stimme ist nicht verantwortlich für meinen Traum, sie interessiert sich gar nicht für meinen Traum, denn: Sie hat diesen Traum nicht gemacht.
    Sie weiß nur, DASS ich geträumt habe, aber nicht WAS ich geträumt habe.
    Somit liegt die Verantwortung für meinen Traum bei mir selbst.
    Erschreckend und erlösend zugleich.

    1. Lieber Ulrich, das erlebe ich auch immer wieder auf meinem Kursweg, dass ich plötzlich etwas noch besser, anders oder tiefer verstehe, selbst wenn ich mich vorher mit demselben schon beschäftigte. Deshalb bleibt es immer interessant und weiterführend mit dem Kurs. Wie schön, dass du das auch so erlebst und wieder ein Balken mehr fort ist.
      So wie du es beschrieben und zusammengefasst hast, verstehe ich es auch. Der Vergleich mit dem nächtlichen Traum lässt es uns erahnen. Ohne diesen hätten wir wohl kaum eine Chance, es aus der Position zu verstehen, in der wir uns scheinbar gerade befinden. Entscheidend ist für mich immer wieder, mir klar zu machen, dass nicht ich als Person Katja die Welt träume, sondern ich als der Träumer. Das ist schon eine andere Identifikation, die dann schließlich in der Identifikation mit dem wahren Sein Gottes mündet.
      Liebe Grüße an dich

  4. Danke Katja
    Ich weiss dass Jesus nur eine Krücke ist und doch gibt es das Buch KI W dass wir alle lesen und ein wenig verstehen wollen.Die Projektion der Anderen in Bezug auf die Kreuzigung hat mich einfach verwirrt im Buch.Jeder träumt ja seinen Traum…da träumte Jesus auch seinen.Er soll uns ja vorausgegangen sein und ist erwacht.
    Lg

    1. Liebe Rebecca, genau das ist der Knackpunkt für mich: es gibt nicht Viele, die träumen und nicht viele Träumer. Es gibt nur einen Träumer und einen Traum. Nicht Rebecca, Katja und Jesus träumen oder erwachen. Sie sind alles Traumfiguren des einen Träumers, der es so aussehen lässt wie Viele und er lässt sie die Dinge erleben, die sie erleben. Er träumt auch einen Jesus, der dem Träumer den Ausweg aufzeigt. Da ist kein Einzelner uns Einzelnen vorausgegangen. Der Ego-Anteil des Träumers stiftet diese Verwirrung der Vielen. Und daher ist es schwierig und paradox und wird immer schief, wenn wir uns über den Träumer auf der Ebene der Vielen unterhalten. Denn jeder kann hier sagen: Das Ich hinter meiner Traumfigur ist der eine Träumer von uns allen. Und doch ist es nur ein Träumer. Mir hilft immer der Vergleich des nächtlichen Traumes. Da sind alle von mir geträumt. Da träumen nicht viele.

      Ich erlebe es als ein sehr herausforderndes Umdenken mit dem Kurs, der auf verschiedene Stadien unseres Denkens und uns Entwickelns eingeht, um uns abzuholen und weiterzuführen. Das ist toll, kann aber auch zusätzlich verwirren, weil es dadurch Widersprüche zu geben scheint.
      Liebe Rebecca, ich hoffe, ich habe nicht weiter zu deiner Verwirrung beigetragen und bin sicher, dass du für dich auf deine Weise Klarheit findest. Wenn du magst, können wir auch gerne telefonieren, vielleicht ist es im direkten Gespräch noch besser zu klären, was wir beide jeweils meinen.
      Sei lieb gegrüßt, Katja

  5. Liebe Katja
    Ich weiss was Du meinst,deshalb sollen wir nicht zu sehr beim theoretischen Teil hängen bleiben.Mein Egogeist verwirrt es.
    Das Übungsbuch reicht .😊😊

  6. Liebe Katja,

    in den vielen Kursen, die ich bei Margarethe besucht habe und aus den vielen Büchern von Ken Wapnick, die ich gelesen habe, habe ich immer nur folgendes erfahren.
    Ja, ich bin verantwortlich für alle meine Reaktionen auf das, was im Außen geschieht,
    aber nicht verantwortlich für alle ,,Taten“
    der ganzen Menschheit und der Tierwelt.

    Dann habe ich bei Wapnick/Margarethe gelernt, dass ich so eine Art ,,Splitter“ oder ,,Unterentscheider“ dieses großen Träumers bin und somit auch entscheide, wann ich den Schlußfilm für mich wähle.
    Ich entscheide auch nicht für dich im Geist, wann du wählen sollst, den Schlussfilm zu gucken und zu erwachen.
    Dafür hast doch du als Entscheider (Splitter)
    die alleinige Verantwortung.

    Auf der Ebene 1 kann ich das theoretisch nachvollziehen, was du schreibst. Aber auf Ebene 2, wo ich meine zu sein, eben nicht.
    Also, wenn ich das nicht dutzende Male gehört hätte in den Seminaren (gerade bei Margarethe) dass ich NUR verantwortlich bin für ,,meine Reaktionen“ auf z B. meine Nachbarn, aber nicht auch noch für all‘ ihre Taten etc. Vorallem dann, wenn sie mich nicht aufregen und ich in Frieden mit dem HEILIGEN GEIST bleiben kann. Wo liegt der Knoten in mir? Was verstehe ich da falsch?Und wieso sind die Aussagen von Ken Wapnick so anders als deine in diesem einen Punkt?
    Danke für deine Rückantwort!

    Liebe Grüße
    Heinz

    1. Lieber Heinz,
      du weißt ja, dass ich auch ein großer Wapnick- und Margarethe-Fan bin. Und ich stimme deiner eigenen Antwort auf deine Frage zu: auf Ebene 2, wo ich meine zu sein, ein Einzelwesen, beobachte ich nur all meine Reaktionen auf die Welt und wähle, in Frieden zu bleiben. Da hat man schon echt genug und ständig zu tun. Das war jetzt jahrelang meine Praxis und sie bleibt weiter gültig und hat mich große Schritte machen lassen.
      Dennoch bleibe ich bei dieser Praxis in dem Glauben, ein Einzelwesen zu sein, nun halt ein hin und wieder friedvolleres. Das ist schon sehr schön, aber ich sehe mich immer noch als getrennt und andere als unabhängig von mir.
      Seit geraumer Zeit merke ich daher, dass ich nicht wirklich weiter komme, wenn ich nicht immer mehr beginne, mich auch mit Ebene 1 auseinanderzusetzen und sie mit in meine Praxis einzubeziehen. Und auf dieser Ebene 1 ist es ein einziger Träumer, der alles träumt und somit für alles verantwortlich ist (wie in einem nächtlichen Traum auch). Das kannst du theoretisch auch nachvollziehen, schriebst du.
      Für mich geht es darum, dies auch in die Praxis umzusetzen, also immer mehr meine Identifikation mit meiner vereinzelten Traumfigur aufzugeben und zu begreifen, dass ich ein Geist bin, der alles träumt und nicht nur die eine Figur. Es kann nicht wirklich Fragmente geben, Geist ist unteilbar. Es sieht im Traum nur so aus, es scheint so. Das ist der große Ego-Trick! Und genau da beginnen wir natürlich mit der inneren Arbeit, ja, da holt uns der Kurs ab, aber er führt uns weiter, immer weiter…
      Er will uns nicht auf der Stufe der scheinbaren Individualität und des Fragment-Seins stehen lassen. Ja, lange halten wir uns da auf, auch in der Kursarbeit, weil es enorm ist, auch nur erstmal den Gedanken zuzulassen, kein Individuum zu sein. Wir machen also Schritt um Schritt. Werden erstmal ein friedvolleres, bewussteres Individuum. Doch dann geht es weiter, jetzt haben wir schon gut verstanden, dass es immer nur unser eigener Geist ist, der uns bestimmt und sich niemand anderes dafür ändern muss. Das ist schon eine riesige Erfahrung, für mich war das ein Durchbruch und dafür war es auch noch richtig, von scheinbar anderen, die unabhängig von mir sind, auszugehen. Es ist ein sehr sehr wichtiger Zwischenschritt.
      Denn nun, von der Erfahrung, dass nur mein Geist entscheidend ist und dies mir inneren Frieden schenkt, ist der Schritt zu noch umfassenderen Sichtweisen auch nicht mehr ganz so groß wie zu Beginn unserer Kurs-Reise. Das ist das so liebevolle am Kurs. Behutsam, ohne Angst, freiwillig und in meinem eigenen Tempo, sonst wäre es nicht Liebe, die mich zu sich selbst zurückführt.

      Nun auch die 1. Ebene eindeutiger einzubeziehen darf natürlich nicht nur ein Lippenbekenntnis und ein Zudecken des Ego sein, so nach dem Motto: „Ist ja eh alles nur eine Illusion.“ Nein, die Grausamkeit und Ausweglosigkeit des Egos muss zutiefst erfahren und verstanden werden, darüber darf man keinesfalls hinwegspringen, wozu wir aber alle gerne neigen, weil es wirklich hart ist, sich dem zu stellen. Deshalb rufen der Kurs, Wapnick und Margarethe immer wieder dazu auf, ganz richtig und wichtig auch in meinem Verständnis. Und tun wir dies, steigen wir immer wieder ehrlich beobachtend mit dem Licht unseres heilen Geistes in den Abgrund des Ego, ist meine Erfahrung, dass wir nur bei gleichzeitiger Einbeziehung der 1.Ebene an die wirkliche Lösung gelangen.
      So erlebe ich es gerade und ich spüre, wie es in mir große weitere Schritte auslöst, die mich noch viel freier machen und wirklich von Investitionen in Trennung und in die Welt lösen.
      Es geht dabei nicht um Schuld, sondern dass mir vollkommen klar dadurch wird, dass ich niemanden Schuld geben kann und ich selbst auch nicht schuldig bin, alle Personen existieren ja gar nicht wirklich, sondern ich träume nur komplett alles. Es ist alles in mir als träumender Geist. Jegliche weltliche Trennung ist dadurch aufgehoben. Ich bin als Träumer alles. Daran ist nichts Schlimmes, ich muss nur aufwachen. Nichts, rein gar nichts muss dazu in der Traum-Welt getan oder in ihr verändert werden. Ich ruhe schlafend in Gott, ich ruhe in Liebe. Es geht nur darum, den Traum zu beenden.
      Und so gibt es nicht wirklich viele, die den Traum beenden müssen, sondern nur einen Träumer.

      Wenn ich hier von „ich“ spreche, ist das schnell missverständlich, denn ich meine damit nicht meine Person. Ich meine den einen Träumer. Doch die Verständnisschwiergkeit ist hier auf der Ebene der scheinbar Vielen, auf der wir zwei uns gerade unterhalten, dass jeder „ich“ sagen kann. Im Grunde unterhält sich aber in diesem Weltentraum der eine Träumer über die scheinbaren vielen Ich-Traumfiguren mit sich selbst. Wer lässt in einem Traum alle Figuren agieren? Immer nur der eine Träumer.
      Hinter jedem, hinter dem ganzen Traum ist immer nur das EINE Ich – der schlafende SOHN GOTTES, mit dem meiner Meinung nach die Identifikation wieder eingegangen werden muss. Er erkennt sich quasi wieder selbst und verliert sich nicht mehr in der Welt als eine Figur. So wird über die Loslösung von der Individualität der Übergang zum wahren wachen EINSSEIN möglich.
      Kannst du meine Erläuterungen nachvollziehen?
      Sei ganz herzlich gegrüßt, Katja

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