9 Gedanken zu „Teebeutel: Güte

  1. Wer gütig ist, ist glücklich. Und wer glücklich ist, ist gütig. Ganz automatisch, weil beides untrennbar ist. Aber vielleicht ist doch das innere Glück der Ausgangspunkt, denn Güte lässt sich nicht moralisch verordnen, sie kommt ganz natürlich aus dem glücklichen Geist, nicht wahr?

    1. Ja, sehr schönes Bemerken, lieber Tom. Es geht bei der hier gemeinten Güte nicht um Moral, um ein aufgesetztes angemessenes Verhalten oder ein Von-Oben-Herab gnädig sein, sondern eine tiefe Herzensqualität, die absolut mitfühlend, vertändnisvoll und ebenbürtig ist. Und ihren Anfang nimmt sie, glaube ich (durch dich angeregt gerade darüber nachsinnend) in meiner eigenen Selbstehrlichkeit: dass ich mitfühlend beobachte, wie ich bin in all meinen Ego- und HG-Facetten ohne es zu beurteilen und dann diese und mich auch in allen anderen wiederfinde. Wir sind gleich und alle auf dem Weg mit Irrungen und Entwirrungen – und in diesem gefühlten, erfahrenen Erkennen (nicht nur theoretischem Wissen) dringen inneres Glück und Güte automatisch immer mehr durch. 😊 Was meinst du zu diesem noch weiteren Rückverfolgen?

  2. Schön, euch beide mal wieder an diesem Ort zu treffen – obwohl wir ja natürlich immer am selben Ort sind, da kann man ja komplett entspannen 🙂 – die Online-Kurskonferenz von Armin Rott war für mich ein absolut spannendes und inspirierendes Erlebnis, so viele wunderbare Menschen, die – jeder auf seine Weise – der Idee des Kurses von eben diesem EINEN ORT nachgehen und sie auf ihre Art leben! Euer Interview und dein Webinar, Katja, waren echte Highlights, und hier noch einmal meine ganz herzliche Gratulation dazu!
    Für alle, die das verpasst haben: man kann auf der Seite von Armin http://www.agentur-innere-freiheit.de/willkommen/ alle Interviews etc downloaden, ich kann’s nur empfehlen, da gab es jede Menge „heiliger Momente“, ganz wunderbar!

    Zum Zusammenhang von „Güte“ und „Glück“ fällt mir ein: Wir wissen mit dem KURS, dass wir nur glücklich sein können, wenn wir unseren Geist von seinen Irrtümern befreien lassen. Wo aber finde ich zur Tür zu „meinem Geist“, die ich der Heilung öffnen kann? Ich muss in Dir, im Bruder die Heilung sehen, um sie in mir akzeptieren zu können, weil ich nur in „deinem Geist“ meinen Ur-Irrtum vergeben kann, mein und dein Geist seien getrennt. Und das ist für mich Glück, das die Güte in sich einschließt: in Dir die Heilung zu sehen und damit in mir anzunehmen.

    Ihr Lieben, ein schönes Wochenende euch und allen

    Michael

    1. Lieber Michael,
      danke dir für deine lieben Worte. Ja, die Online-KURSkonferenz war für mich auch sehr bereichernd. Ich habe noch gar nicht alle Beiträge sehen und hören können. Wie schön, dass Armin sie weiter zur Verfügung stellt.
      Und ja, wir können uns nur durch und mit dem „anderen“ erkennen. Unsere Reaktionen auf ihn zeigen uns, wie wir uns beide sehen.
      Auch dir eine wunderbare Zeit an unser aller gemeinsamen Ort, während wir als Körper so unterschiedlich und individuell die Tage verbringen, ganz liebe Grüße, Katja

  3. Danke, Michael! Schon verrückt – der Kurs ist als Selbststudium angelegt und funktioniert doch nur über den „anderen“. Da soll einer nochmal sagen, der Kurs stifte zur Weltflucht an. Im Gegenteil!

    🙂

    1. Tut er wirklich nicht! Allein daran könnte man den ganzen KURS verstehen: er bietet uns mit der Perspektive der EWIGKEIT einen neuen Spiegel an, alle, aber auch alle DInge neu zu betrachten, auch jedes Wort: aus „Selbststudium“ wird „SELBSTstudium“. Und das kann ich zwar ohne deine Bestätigung, ohne deine aktive Beteiligung und ohne jedes Examen erfogreich absolvieren, nicht aber ohne dich!! Halleluja !!! 🙂
      Und darin steckt wieder die neue Perspektive: dass ich nämlich, wenn ich das nur abstrakt im stillen Kämmerlein tue und mich nicht in Liebe dem anderen aufrichtig zuwende, der LIEBE und ihrer ANTWORT nicht begegnen werde. Dann sehe ich das Wunder nicht.
      Tät ich mal sagen 🙂

      1. Sehr sehr schön und berührend, ihr beiden! Ja, ein Selbst- und SELBSTstudium mitten im Weltenalltag und Weltenwahnsinn, durch das ein heilsames einander Sehen entsteht, das uns zur EINheit zurückführt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.