Weiße Lilien – zum Ersten

Im Urlaub in einem Hotel.
Zwei weiße Lilien in einer Vase begrüßen mich auf dem Frühstückstisch.
Wie schön: das Symbol der Vergebung im Kurs.

Auf jedem Tisch stehen welche.
Dann entdecke ich, dass in „meiner“ gläsernen Vase
jemand in der Sylvesternacht zuvor große Brotkrumen geworfen hat.

Das löst in mir positive Assoziationen aus:
Ich will jeden Egokrumen dieses Jahr auflösen.
Nichts soll die weißen Lilien in mir mehr am Blühen hindern
– zumal sie nichts hindern kann!

Mit noch mehr Entschlossenheit und Bereitwilligkeit,
Offenheit und Ehrlichkeit
will ich all den Egoattacken gegenüber treten,
die da kommen mögen.
Doch ganz ohne Druck
– voll Vertrauen, Hingabe und Geduld.

Liebe ist das Ziel,
bedingungslose Liebe,
allumfassender Friede,
grundloses Glück
in unendlicher Beständigkeit.

Auflösung des Ich.
Ich mache mich bereit
– ich will!

Ich werde jedes noch so kleine und noch so große
„Ich will nicht“
behutsam aufspüren.
Ich will!

Und es wird eines Tages gelingen,
weil es gewiss ist.
Mit jedem Tag gehe ich darauf zu
– mit jedem Tag.
Mit jeder Stunde und Sekunde.

Ich tue dabei jederzeit mein Bestes,
bin von Liebe begleitet,
die mich sicher durch jedes Dunkle zu sich selbst führt.

Ich werde nie mehr aufhören, wachsam zu sein
– denn zu furchtbar waren all die vielen tief-schmerzhaften Phasen
der Unbewusstheit.
Inzwischen ist in jeder dunklen Zeit schon wenigstens ein Fitzelchen Wachsamkeit.

Ich weiß darin um das Ego,
ich weiß, was dann gerade abgeht
und was der Ausweg ist.
Ich weiß darum,
auch wenn es mir oft noch nicht voll möglich ist,
es umzusetzen.

Doch es geht nur noch um Mehrung und Beständigkeit.
Und das will ich!
Ich will!

(Notiert am 01.01.2013)

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