Es gibt keine Zeit

es gibt keine Zeit
es ist immer nur
jetzt
es ist jederzeit jetzt
jetzt ist immer
jetzt ist ewig
es ist nie gestern oder morgen
beides ist stets nur jetzt
auch Erinnerungen oder Vorwegnahmen
sind immer nur jetzt
es gibt keine andere Zeit
keinen anderen Zeitpunkt als

JETZT UND IMMER

nur jetzt ist die illusionäre Welt
nur jetzt ist die Wahl zwischen Angst und Liebe

nur jetzt und zeitlos immer ist zugleich
GOTTES JETZT

8 Gedanken zu „Es gibt keine Zeit

  1. Wunderbar, liebe Katja! Und wie heißt es so schön in Lektion 308: Dieser Augenblick ist die einzige Zeit, die es gibt.

    Ich würde gern noch anmerken: Wir selbst sind dieser Augenblick, dieses Jetzt. Dies ist unsere Gegenwärtigkeit. Diese Zeitlosigkeit ist unsere Wirklichkeit und sie führt uns in die Ewigkeit Gottes zurück.

    1. Lieber Tom, sehr schön, dein Satz aus Lektion 308 macht mich ganz still und weit und gegenwärtig präsent.
      Über deinen letzten Satz spüre ich noch nach… gibt es für dich einen Unterschied zwischen Zeitlosigkeit und Ewigkeit?

  2. Nein, das war unscharf formuliert. Diese Gegenwärtigkeit, dieses JETZT, umfasst immer noch Vergangenheit und Zukunft, aber sie werden jetzt als Projektionen des Geistes erkannt. Dieses JETZT ist für mich wie ein Tor in die Zeitlosigkeit bzw. Ewigkeit.

    1. Ja, ich glaube, dich nun zu verstehen. In meinen Worten: das Jetzt als dieser Augenblick scheinbar in der Welt ist das Tor zum JETZT GOTTES, zum: nur GOTT ist.

  3. Ja :-). Im JETZT dieser Welt erkennen wir Vergangenheit und Zukunft als rein geistige Projektionen. In der Ewigkeit GOTTES ist auch das verschwunden.

    Ich wollte vor allem darauf hinweisen, dass wir uns nicht in der Gegenwart befinden, sondern wir sind das. Wir als der Träumer oder Beobachter sind diese Gegenwart, dieses JETZT.

    Warum schreibe ich dieses „JETZT“ groß, wo es doch immer noch in der Welt ist? Weil „jetzt“ für uns normalerweise dieser winzige Punkt auf der endlos langen Linie zwischen Vergangenheit und Zukunft ist. Das aber ist Illusion. Erkenne ich aber, dass Vergangenheit und Zukunft nur meine Projektionen sind, wird mein jetzt zum JETZT und ich stehe bereits an der Schwelle zur Ewigkeit GOTTES.

    Das JETZT ist quasi das jetzt, aber mit den Augen des HEILIGEN GEISTES gesehen 🙂

    1. Danke, lieber Tom, für die längere Ausführung denn jetzt 😉 wird mir doch klar, dass wir das großgeschrieben JETZT etwas unterschiedlich verwendeten. Was du schreibst, kann ich gut nachvollziehen und empfinde es als stimmig.

      Wenn ich JETZT groß schreibe, meine ich nur das „Gott ist“, unser wahres Sein, das auch während der ganzen Zeit der Welt dennoch ohne Zeit immer unverändert ist (verrückt… es ist einfach nicht ohne Zeitbegriffe zu beschreiben). JETZT ist für mich in dieser Verwendung also kein Zeitbegriff mehr und auch nicht ein Schauen mit dem Heiligen Geist.
      Für mich liegt die Entscheidung für den Heiligen Geist im kleingeschriebenen jetzt, scheinbar auf der weltlichen Zeitlinie Vergangenheit-Gegenwart/jetzt-Zukunft, denn wir erleben uns in dieser Zeitlinie.
      Doch in deiner Verwendung finde ich es auch sehr anschaulich und es macht deutlich, dass dieses Schauen aus einer anderen „Position“ und Bewusstheit kommt, aus einer gegenwärtigen Präsens, die diese gesamte Zeitlinie inklusive des kleinen jetzt projiziert – dem Träumer außerhalb der Zeit und nicht von der Traumfigur auf der Zeitschiene.
      Oh ja, danke, das macht etwas in mir!

  4. Ja, liebe Katja – das kleine Jetzt ist immer unser Ausgangspunkt, denn dort wähnen wir uns ja. Das große JETZT ist für mich das Jetzt der wirklichen Welt. Im „GOTT IST“ gibt es nach meiner Vorstellung auch kein JETZT mehr, denn es ist ja immer noch ein Zeitbegriff, der hier aber keine Bedeutung und keine Wirklichkeit mehr hat.

    „Jetzt ist der einzige Aspekt der Zeit, der wirklich ist“ – heißt es im Kurs. Wenn wir immer klarer und deutlicher erkennen, dass es nur Jetzt gibt, ist das wie eine Rückkehr zu uns selbst als Geist. Das Ego will Vergangenheit und Zukunft aus dem Geist hinausprojizieren, will uns im wahrsten Sinne des Wortes geistlos machen. Doch dem widersetzen wir uns, indem wir die All-Gegenwärtigkeit des Jetzt erkennen. Pardon: des JETZT ?

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