Liebe vermisst nicht(s)

Mein Ego erzählt mir,
es sei nicht richtig
und nicht Liebe,
dass ich meinen Partner,
der räumlich immer wieder für Wochen weit weg ist,
derzeit nicht vermisse.
Die rasende Verliebtheit scheint vorbei zu sein,
die ich durch stille Beobachtung
als mangelleidend, aussondernd und abhängig entlarvte,
als Egodomäne.

Es folgte eine Phase,
in der es in mir völlig emotionslos neutral wurde,
im Gegensatz zu der intensiven Gefühlen zuvor total erkaltet,
die Paarbeziehung plötzlich ohne jede Bedeutung und Sinn.

Erschrecken, Verunsicherung, Verwirrung.
Doch ich beschloss,
weiter zu beobachten,
wie das Ego mir und ihm und uns
daraus auch wieder einen Strick drehen wollte,
alles in Frage stellte.
„Das soll Liebe zu einem Partner sein?“

Sobald ich bemerkte,
dass ich auf dieses Hinterfragen einstieg
und die Zweifel emotional zuließ ,
hielt ich inne,
trat innerlich zurück
und sagte mir nur:
„Ich weiß gar nichts!
Ich weiß nicht, was Liebe ist!“
Das öffnete mich jedes Mal wieder ganz weit …

Dann bemerkte ich,
wie wunderbar frei ich mich fühlte,
eben gerade nicht(s) zu vermissen.
Und wie ich dadurch erst wirklich präsent wurde für mich
und die Menschen und Situationen,
die ich gerade direkt erlebte.
Ich sah auch, wie ich nun mir und ihm und uns
in mir
und in der direkten Begegnung
wirklich begegnete,
offen hörend, sehend, spürend,
ohne: es muss so und so sein und sich anfühlen.

Auf diese Weise fiel nun eine Besonderheit weg,
die aussondert!
Es blieb,
dass ich mit meinem Partner weltlich gesehen
„besondere“ Dinge tue
und „besonders“ viel teile
und „besonders“ viel Zeit mit ihm verbringe
– in Gedanken, im Austausch, im immer öfter Sehen –
jedoch ohne dabei irgend jemand anderes
in meiner inneren zugewandten Haltung auszuschließen.

Es ist eine Besonderheit,
die nicht in sich besonders ist,
da sie sich nur auf die Form bezieht.
Es ist einfach nur in der Welt der Unterschiede
eine spezielle Form des Miteinander-Seins als ein Paar,
ebenso wie es zu jedem anderen Menschen spezielle Beziehungsformen sind
– Kollegen, Freunde, Nachbarn, Bekannte, Unbekannte,
Eltern und Kind, Arzt und Patient, Verkäufer und Käufer … –
mit denen man nur ausgewählte Dinge tut.

So individuell sie alle sich noch zusätzlich gestalten,
der Inhalt und Sinn bei allen ist jedoch der Gleiche,
den ich mit dem Heiligen Geist lerne:
Liebe und Verbundenheit
ohne Unterschiede, Aus- und Abgrenzungen.

Ich bin nun von dem einen Auserwählten
zu allen gekommen.
Diesen inneren Weg
gehe ich immer und immer wieder,
wenn ich ins Ego zurückfalle.

Dann ist es ruhig und still in mir,
warm und zugewandt
– ohne sehnen, ohne warten -,
ohne Erwarten,
wie etwas oder jemand sein soll.

In jeder Beziehugsform
erfahre ich nun im Geist:

friedvoll glücklich,
gelassen,
überfließend gebend,
weit, offen und frei
und so beschenkt
ohne zu brauchen.

28 Gedanken zu „Liebe vermisst nicht(s)

    1. Lieber Ralf,
      beim ersten Lesen empfand ich deinen Kommentar als Angriff auf mich. So nach dem Motto: Da ist jemand genervt von meinem Geschreibsel und Schwanken und meint, ich würde irgendetwas ganz fürchterlich falsch machen. Sofort fühlte ich mich getroffen und total falsch.

      Ich wartete diese Reaktion in mir ab,
      bis Bereitschaft da war,
      unvoreingenommen hinzuhören.

      Beim zweiten Lesen dann konnte ich dir aus vollem Herzen zustimmen, du hast es schwungvoll auf den Punkt zusammengefasst:
      Ja, mit dem Ego denke ich nach und es führt zu nichts!
      Ich entscheide mich immer JETZT für meinen heilen wissenden Geist
      und das wahre LEBEN! ?

      1. Lieber Tom, ja das körperliche Leben ist ein Traum-Gedanke der Trennung, der nun für das Erwachen anders betrachtet und genutzt wird.
        Es ist mal wieder so spannend, was jeder genau meint mit den gleichen Worten. 🙂
        Von welchem Leben / LEBEN sprechen wir, dem auf der Erde, dem in GOTT?
        Und von welchen Gedanken sprechen wir?
        Ich erlebe das Denken im Ego als ein Nachdenken über und ein Interpretieren der Welt, sehr gefärbt von Emotionen und Urteilen.
        Wenn ich im Heiligen Geist ruhe, ist es still in mir, ich sehe alles in dieser Welt der Form noch wie vorher, aber da ist kein Nachdenken darüber mehr wie vorher. Da sind nur eine Art neutrale Gedanken, die Fakten beschreiben wie „Ich gehe jetzt über die Straße. Nachher kaufe ich noch Milch. Da ist ein Mensch, dem ich zuhöre.“ Und hauptsächlich nehme ich in mir und um mich her eine formlose, friedvolle, liebevolle Präsenz wahr, die damit gar nichts zu tun hat – das wahre LEBEN, der GEDANKE GOTTES.

  1. Mir geht es auch oft wie Ralf, v.a. mir selbst und meinem Denken gegenüber: „Hör‘ doch auf damit und lebe einfach!“
    Aber Tom sagt es find‘ ich ganz richtig: Geht nicht. Ich kann nicht aufhören zu denken, niemand kann das, wir SIND Denken.

    Was uns aneinander „nervt“, sind unsere „privaten Gedanken“, wie der Kurs sie nennt, Gedanken, die den Glauben an das Getrenntsein von GOTT immer neu bekräftigen „wollen“ und ständig auf der Suche sind nach Bestätigung, die sie brauchen, weil sie in diesem Glauben bodenlos, ohne wirkliches Fundament sind.
    Egogedanken also, die „von Natur aus“ den anderen nur zur Selbstbestätigung brauchen und ihn in seinem SELBST grundsätzlich ignorieren. Das ist es, was an ihnen „nervt“: sie pieksen in die Urwunde.

    Wer aber nicht piekst, ist der, der diese Gedanken denkt: DU. DU kannst mich mit solchen Gedanken nur bitten WOLLEN, DICH wahrzunehmen in dem, was DU BIST.
    Katja hat es vorgemacht mit dem von Ralf geäußerten Gedanken, der, aus welchen Emotionen heraus er auch immer geäußert worden ist, in jedem Fall aber das EINE Bedürfnis ausspricht: Leg‘ den Glauben an die Privatheit unserer Gedanken ab und denk‘ an mich als mit Dir aus der selben QUELLE denkend und von IHR als EINS mit mir gedacht. Gedanken verlassen ihre QUELLE nicht.

    Am Hören dieser „Stimme“ werden unsere Gedanken still, und das heißt ja nicht, dass wir nicht mehr denken, sondern dass wir den EIGENTLICHEN GEDANKEN in all unseren Gedanken hören: dass wir vergeben und nur der Lärm des Nichtvergebens, des „Genervtseins“ wegfällt.

    Ich hab‘ auf meinem WordPress-Blog mal meine Gedanken über ein neugeborenes Efeublatt aufgeschrieben. „Wunder“ heißt der Text. Wir können „wundergesinnt“ aufeinander schauen, meine ich, und selbst den „hässlichsten“, privatesten und ego-istischsten Gedanken als Bitte um diese Sicht ansehen und damit lernen, ihn nicht ablehnen zu müssen.
    Das heißt natürlich auch, dass ich mich lediglich wundere 🙂 wenn ihr genervt seid von meinen ständigen Hinweisen auf mein privates „Geschreibsel und Schwanken“, wie Katja es ausgedrückt hat. Sagt mir das bitte, sollte es so sein, ich nehm‘ dann einfach eine zusätzliche Therapiestunde oder zwei Valium und dann wird’s schon gehen. luftzumathmen. wordpress. com :“Wunder“

    In jedem Fall aber mal „Guten Morgen“ und seid herzlich gegrüßt,
    Michael

    1. Guten Morgen, lieber Michael, das Geld für die Therapiestunde und die zwei Valium kannst du dir sparen. Ich fände es super, wenn wir dieses statt dessen in einen Computerexperten investieren, der uns mal erklärt, warum deine Links plötzlich nicht mehr hier direkt anklickbar sind und es fix für uns einrichtet! Hallo? Ist da jemand diesbezüglich Kompetentes, der uns helfen kann?
      Deine Kommentare, Michael, und deine Texte auf deiner Webseite sind eine große Bereicherung für mich.

      Es hat mein Verständnis nochmals vertieft, wie du herausgearbeitet hast, was genau uns am Denken genervt sein lässt. Ich stimme dir voll zu: es sind diese an der Welt verzweifelten Gedanken, die sich immer wieder im Kreis drehen und nie zum Ziel kommen, weil sie sich auf eine Weise mit der Welt beschäftigen, die zu keiner Lösung führt, sondern sich in der Welt verhakt und sie zu unserem Glücklichsein manipulieren will. So oft habe ich in meinem Leben schon dagesessen und wollte einfach nur meinen unaufhörlich denkenden Kopf abschrauben, in dem Glauben, aus diesem kämen diese Gedanken und ich hätte dann endlich Ruhe vor ihnen.
      Die Praxis des Kurses schenkt mir nun immer öfter diese Stille und Freude im Geist – erstaunlicherweise gerade, indem ich mich nicht mehr gegen diese Gedanken wehre, sondern sie schlicht sehe und höre, ohne etwas mit ihnen zu machen, sie nicht wiederum hinterfrage oder mich in sie vertiefe. Sie ziehen dann vorrüber und schon in meiner Haltung ihnen gegenüber ist das erfahrbar, was sie nur verdeckten, nie auslöschten: Frieden. Vertrauen, Klarheit.

      Und ein ums andere Mal habe ich dank dir, lieber Ralf, mal wieder erlebt, dass ich einen anderen und seine Äußerungen auf zwei völlig entgegengesetzte Weise sehen und verstehen kann, was einzig – einzig! – bei mir liegt, völlig unabhängig davon, wie der andere es gemeint hat und aus welcher Haltung es seinerseits kam! Ich weiß es doch gar nicht und muss es auch nicht wissen, weil es nichts ändert für mich: ich entscheide mich mit den anderen für die Liebe, wenn ich nicht das Ego wähle. ?

  2. Ja Katja, im Grunde muss erst klar sein, was wir mit „leben“ meinen. Meist ist ja doch dieses Dasein in der Welt gemeint, und ich vermute, dass auch Ralf das meinte. Das ist ohne Denken nicht möglich, zumal es selbst ja nur ein Gedanke ist. Es ist aber möglich ohne verurteilende und bewertende Gedanken, eben wie du es beschrieben hast. Laut Kurs ist „Leben“ etwas, das nicht zur illusionären Welt gehört, sondern nur im HIMMEL existiert.

    1. Wow, Bettina, danke. Deine Worte haben mich sofort als wahr berührt.
      Der HIMMEL ist immer, hier und jetzt.
      Wenn ich zurücktrete von meiner Abgewandtheit vom HIMMEL.
      Und sogar auch, wenn ich mich gerade vom HIMMEL abwende und getrennt zu sein scheine.

  3. Der Himmel ist kein anderer Ort, er ist immer hier und jetzt, weil er in unserem Geist ist bzw. unser Geist im Himmel. Aber der Himmel ist nicht hier in dieser Welt. Sind wir uns da einig? 🙂

    1. Ja, Tom, in diesem Welten-Trennungstraum, so heißt es, können wir den HIMMEL „nur“ widerspiegeln, indem unsere Körper hier bedingungslose Liebe ausdrücken. Das ist die ganz konkrete und praktische Ebene, um die es für uns im Kurs- und Weltenalltag geht.

      Und doch zögere ich gerade, denn es geht zusätzlich in mir etwas sehr abstraktes auf: Es gibt nichts anderes als den HIMMEL! Und so denke ich gerade auf katjanisch weiter vor mich hin: Da, wo der Traum ist, kann keine Lücken im HIMMEL sein, auch dort, sozusagen an derselben Stelle und anstelle des Traumes, hier und jetzt, ist letztlich auch der HIMMEL, denn der Traum kann nichts an der WIRKLICHKEIT verändern. Und hat dazu noch nicht einmal jemals stattgefunden. ?

  4. Daher vermutlich die Lektion „Gott ist in allem, was du siehst“. Kann auch leicht missverstanden werden, denn Gott ist nicht in dem Baum und in dem Haus. Aber er ist in unserem Geist bzw. unser Geist in ihm. Und insofern ist der HIMMEL natürlich hier und jetzt da, nicht woanders. Genau genommen ist gar nichts anderes als der HIMMEL da, aber eben nicht dort im vermeintlichen „Außen“. Richtig?

    1. Keine Ahnung, ob es richtig ist, Tom. ? Aber ich stimme dir mit meinem momentanen Wissens- und Erfahrungsstand zu. Das Abenteuer geht weiter. ?

    2. Sagst du es nicht selbst: im „vermeintlichen „Außen“?
      Es gibt also kein Außen. GOTT IST.
      GOTT IST also doch in dem Baum und in dem Haus.
      „Baum“ ist dein „privater Gedanke“: du kannst dir einbilden, es gebe irgendetwas, das nicht der HIMMEL SEI. Also existiert es für dich. Jetzt sagst du aus dieser Position heraus: in diesem Baum ist aber kein Himmel. Stimmt. Weil du das so beschlossen hast. Nur in „deinem Geist“ sei der HIMMEL, nicht aber in dem Baum.
      Aber derweil du das denkst, ist weiter „GOTT“ in diesem Baum, also: in deinem Gedanken, der glaubt, irgendetwas aus dem HIMMEL rausschmeißen zu können. Gedanken verlassen ihre QUELLE nicht, weil die QUELLE sie nicht verlassen kann.
      Irgendetwas an dem Baum, den deine Augen sehen, neigt sich dir zu wie eine Frage. Schon mal so erlebt? Wie antwortest du?

      1. Schaut mal, was ich gerade im Kurs las, in Klamnern Einfügung meiner Gedanken dazu:

        „Sünde (Trennungsglaube und somit die Welt) ist Wahnsinn. Sie ist das Mittel, durch das der Geist verrückt gemacht wird und Illusionen den Platz (anstelle, an der Stelle) der Wahrheit einnehmen zu lassen sucht.“ (gelingt nicht wirklich, genial formuliert: „einnehmen zu lassen sucht“) (Ü-II.4.1:1-3 /S. 420)

        „Der Körper ist das Instrument, das der Geist in seinen Mühen, sich selbst zu täuschen, machte. … Die Wahrheit kann ebenso sein Ziel wie Lügen sein. Die Sinne werden dann stattdessen nach Zeugen dessen suchen, was wahr ist.“ (Ü-II.4.2:1 und 6-7 / S. 420) Durch die andere Ausrichtung des Geistes.
        Ich verstehe es so, dass ich dann einen Tisch, Baum oder anderen Menschen und alles, was ich in der Ego-Welt sehe, scheinbar über meine körperlichen Sinne wahrnehme, und für die Erinnerung an Gott nutze. Und in diesem Sinne ist Gott in diesen weltlichen Formen zu finden bzw. über/durch sie, die eigentlich nur Illusionen und Täuschungen des Ego-Geistes sind und nicht von Gott kommen, ihn nie veränderten, nie an seinen Platz traten.

        1. Ich kann mich also aufrichtig und in Dankbarkeit vor einem Baum verneigen und dem Geist in mir erlauben, dem Geist in ihm zu begegnen.
          Ich kann mich vor einem guten Wort genauso wie vor eine Aggression verneigen, und nur deswegen kann ich meine Illusionen in deinem Geist vergeben, weil der Geist in seiner Totalität nirgendwo unabwesend sein kann.

      2. Hallo Michael, ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe….. Sagst du nicht eigentlich das Gleiche wie ich? Gott ist nicht in dem scheinbar sich außen befindenden Baum, sondern in meinem Geist, der in sich selbst einen Baum denkt/wahrnimmt?

        1. Hi Tom,

          wenn wir uns beide mal als Beispiel nehmen, also zwei Männer, die sich über das Thema „die Wahrheit“ austauschen wollen. 🙂 Köstlich! Das ist auf diesem Planeten vielleicht ein dutzend Mal geschehen, dass ein solches Zusammentreffen der WAHRHEIT gedient hat und nicht dem Siegeswillen des einen und des anderen! 🙂 (klitzekleine Übertreibung!)

          Aber wir lassen uns von dieser frustrierenden Statistik nicht abhalten, WIR DOCH NICHT :-)! Wir kommen zusammen in der Frage, ob Gott nur im Geist ist oder auch im scheinbaren Äußeren. Und wollen plötzlich nicht mehr eine „richtige Antwort“, sondern WOLLEN im anderen DASSELBE INTERESSE sehen. Und dann machen wir eine Erfahrung: wir haben unseren separaten Willen einen Moment lang zurückgenommen und den GEIST eingeladen, für uns zu sprechen, den GEIST, der nichts anderes WOLLEN KANN, als uns als EINS zu sehen. Dann sind wir hinter den Worten und berühren uns in der Erfahrung: stiller kann es nicht werden, und friedlicher auch nicht: DA IST GOTT und WIR mit IHM.

          Wo IST ER also ganz genau? Über-all, und ER wird in jeder Beziehung, in der dieser „heilige“ GEIST eingeladen wird, für uns erfahrbar. Mein Schauen auf einen Baum ist eine Beziehung, und ich kann den GEIST einladen, sie zu heiligen wie jede andere Beziehung.

          „GOTT ist nur in meinem Geist“, das stimmt natürlich. Aber was ist „mein Geist“? Um das zu erfahren, muss ich das, was ich als „Äußeres“ erlebe, in meiner Beziehung zu ihm heilen/heiligen lassen, nicht, um doch am Ende irgendetwas „Scheinbares“, „Illusionäres“ oder „Unwirkliches“ auszusondern aus diesem „Geist“ und damit wieder die Trennung und den separaten Willen zu bestätigen, sondern um die LIEBE zuzulassen in IHREM WILLEN, sich auszudehnen vom „Anderen“, vom „Äußeren“, vom „Scheinbaren“ zu mir und von mir zu ihm, damit ich, was ich ausgesondert hatte, wieder zu MIR und zu GOTT herEINnehmen kann. Dann ist da kein Baum mehr und kein Ich, kein Äußeres und kein Inneres. Dann sind wir wieder hinter den Worten in der Erfahrung, vielleicht nur für einen kurzen Moment, aber dass das überhaupt in dieser Welt erfahrbar ist, ist jedesmal: ein (heilsames) Wunder.

          ich verneige mich vor dir, obwohl du irgendwo im Äußeren weilst,
          Michael

  5. Zu deiner letzten Anmerkung Tom , kommt der Gedanke in mir auf , ….
    Gott ist die Liebe , mit der ich auf den Baum schaue. Die projizierten Bilder können sich verändern oder sind austauschbar . Wenn ich die Augen schliesse und vermeintlich Nichts sehe , ist die Liebe aber immer noch da.
    Das Ego aber versucht weiszumachen , dass SIE , die zu fühlende Liebe , abhängig ist , von äusseren Objekten.
    Zu meiner eigenen Bekräftigung , sage ich nochmals , ….
    Gott ist DIE LIEBE , in der ich etwas oder jemanden betrachte.

  6. Danke Ralf,
    Mir erging es wie Katja.
    Obwohl ich in keiner Weise angesprochen bin
    verletzt Diese Aussage mein Ego.
    Zurücktreten, (Ego gegen null Fahren),.
    Die Gedankenfülle die solche knappe offene Aussagen hervorbringen
    geschehen, aufnehmen, freilassen, weiterspinnen oder „verdauen“,
    ists schlimm berichtigen lassen und schlussendlich geniessen.
    Danke Ralf für „Dies“….
    Danke Katja und Allen für die enorme Schubkraft in die Wahrheit…

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