Die Spaltung im Geist

Es ist wirklich erstaunlich,
was die Lehre von Ein Kurs in Wundern
mit mir durch die tägliche Anwendung macht.
Mehr und mehr Frieden und Freude kehren in mir ein.

Nach zwei Monaten Kurs-Anwendung
wünschte mir jemand zum Geburtstag alles, was ich mir wünsche.
Erstmals war dazu mein mich selbst überraschender Gedanke:
„Ich habe alles – ich habe alles, was ich mir wünsche.“

Denn ich verspüre immer wieder so tiefes Glück –
aus dem Nichts.
Grundlos.
Aus dem Grund des wahren Seins.

Ich ertappe mich immer wieder bei dem bis dahin nicht vorstellbaren Zustand
der tiefsten Gewissheit,
dass es keine Probleme gibt,
weil ich in etwas ruhe, in dem ich nichts mehr als ein Problem empfinde.

Ohne dass ich dies bewusst steuere,
denke ich in diesem Zustand an Probleme in der Vergangenheitsform,
obwohl sie aus Ego-Sicht noch bestehen.
Erfasst mich dann das Ego wieder ganz und gar,
ist das Empfinden all des Leids und von unzähligen Problemen wieder da.

Jahr um Jahr erfahre ich mehr und mehr und bewusster,
diese tiefe Spaltung in meinem Geist
zwischen zwei einander vollkommen ausschließenden Haltungen,
die ich wählen kann
und von denen nur eine wirklich wahr und heilsam ist.

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