Die zwei Ebenen der Gedanken

Ich bin am Überlegen, Abwägen und Grübeln,
wie ich eine Situation angehen und wozu ich mich entscheiden soll.
Dann wird mir mal wieder klar,
dass hinter der Grübelei und Unklarheit nur das Ego steckt.

Mit dem Heiligen Geist wäre ich einfach klar und friedlich.
Ich lasse also alle Erwägungen und Überlegungen los,
denn sie beziehen sich nicht auf die Ebene, die wirkliche Lösungen enthält.

Ich begreife dabei zutiefst, dass es tatsächlich wie zwei Ebenen an Gedanken gibt.
Die eine ist die untergeordnete weltliche Ebene,
auf der sich Gedanken auf die Welt bezogen formulieren
und hier zu Handlungen werden.
Die andere ist die übergeordnete Ebene,
in der Gedanken einem von zwei Denksystemen angehören
und daher eine Geistes-Haltung ausdrücken: Ego oder Heiliger Geist.
Dieser Ebene muss ich mir immer wieder bewusst werden,
um hier immer wieder eine neue Wahl treffen zu können.

Denn nur, wenn ich auf dieser übergeordneten Ebene dem Ego folge,
erfahre ich das, was auf weltlicher Ebene geschieht gedanklich als problematisch,
bin ich unsicher, grüble ich und bin ich nicht klar in meinen mich quälenden Gedanken.
Mit dem Heiligen Geist ergeben sich die Gedanken in Leichtigkeit,
die sich auf die Welt und das Handeln hier beziehen,
vollkommen ohne Zweifel, Abwägen und Zögern.

(Notiert am 20.02.2014)

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