Theorie und Praxis

Hadern mit Ein Kurs in Wundern – sowohl mit seiner Theorie als auch mit seiner Praxis – ist normal und gut, wenn wir uns davon nicht all zu sehr aufhalten lassen, sondern es für weitere Klärung nutzen. Der Kurs ist in aller Konsequenz ein riesiger Umdenk- und Umlernprozeß zu genau dem Gegenteil, was wir bisher für wahr und richtig hielten.

Ich habe es mit dem Kurs immer so gehalten:
Wenn ich mit theoretischen Kurs-Fragen nicht weiter kam, ließ ich sie ruhen und machte weiter meine bis dahin mögliche Alltagspraxis. Dann kamen mir stets wieder neue Einsichten und mehr theoretisches Verständnis.
Theorie allein bringt uns gar nichts. Für mich geht es darum, zu welcher Alltagspraxis und -Erfahrung mich die Theorie führt. Ich erlebe diese beim Kurs äußerst befreiend – mehr als alles andere, was ich vorher praktisch umsetzte und erfuhr. Das ist das entscheidende für mich.

Mein Bruder hat es auch mal schön auf den Punkt gebracht: „Ob das wirklich hier alles eine Illusion ist, wird sich schon zeigen. Und wenn es nicht so ist, die Praxis einem aber im Alltag hilft, ist es doch gut.“

So bemerke ich für mich:
Je mehr Jahre Alltagspraxis hinter mir liegen, umso befreiter werde ich, umso tiefer begreife ich die Theorie auf nichtintellektuelle und nichtwörtliche Weise und mache innere Erfahrungen in der Alltagspraxis weit über das hinaus, was ich je für möglich hielt.

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