7 Gedanken zu „Teebeutel: Leben

  1. Wie wahr und wie schön, wenn man in diesem Bewusstsein IST.
    Hallo Katja und auch Hallo Michael, weil ihr mir beide geantwortet hattet. Ich wollte schon längst reagieren, aber..naja…Viel zu tun. Michael, du schriebst, dass du den Kurs schon etwa 10mal „durchgenudelt“ hast. Ich war beeindruckt und erschrocken, ehrlich gesagt. Ich bin noch nicht einmal durch….Die täglichen Übungszeiten mache ich so oft nur sehr begrenzt…alltagsbedingt und immer wieder sind es auch innere Widerstände, die mich festhalten an einer Übung. Im Moment hänge ich bei 115 und merke, dass ich nochmal zurück sollte. Ich stolpere über die Formulierung der Welt für die Fehler, die ICH begangen habe zu vergeben. Ich merke ich bin wieder wesentlich bei einem Punkt des Verständnisses noch nicht angekommen.
    Ich werde in Kürze mehrere Monate Pause haben und dann auch die Zeit haben mich tief einzulassen.
    Gerade habe ich mir dein Buch gekauft und die Einführung von Kenneth Wapnick. Also ausreichend Begleitlektüre 🙂
    Soviel erstmal, die Arbeit ruft mich. Herzliche Grüße Kirsten

    1. Ja, das stimmt, Kirsten. Und mir kommt dazu noch: in diesem Bewusstsein IST „man“ dann jenseits des Bewusstseins. 🙂 Denn in der EINHEIT, dem wahren LEBEN laut Kurs, gibt es nichts mehr, was sich etwas bewusst sei kann, weil es dafür zwei bräuchte, etwas was sich über etwas anderes bewusst ist. Der Kurs schreibt, das Bewusstsein war die „erste“ Trennung: hier Gott und dort scheinbar etwas anderes. An diesem Punkt stehe ich wieder dort, worüber wir uns auch in dem Post „Erlösung“ austauschten – es ist nicht in Worte zu fassen, was jenseits des Bewusstseins die WAHRHEIT IST. Aber das immer bewusster werden von hier aus, wo wir zu sein scheinen (in der Trennung), führt uns an diese Schwelle zurück und dann enden alle Worte und Bewusstseinszustände in der WAHRHEIT des EINEN.

      Als ich den Zusatz zu dem Teebeutelspruch schrieb, stockte mir der Ego-Atem, weil ich bemerkte, dass das bedeutet, dass wirklich nichts, – ganz und gar nichts – dieser Welt LEBEN im Kurssinne ist. Das ist eine Aussage, wenn wir uns sie wirklich bis in jedes Detail und in aller Konsequenz vor Augen halten, komplett alles umstößt, was wir bisher glaubten. Und das macht Angst. Deshalb gehen wir in unserem individuellen Tempo vor und dabei ist das Beste, was uns passieren kann, dass wir auf unsere Widerstände stoßen, wie auch von dir beschrieben, denn diese ausfindig zu machen und aufzulösen, darum geht es im Kurs.
      Dabei ist der Kurs ein lebenslanger Weg, was Michael schön verdeutlicht, weil der Kurs eben eine Verinnerlichung eines anderen Denkens ist, das gelebt wird.
      Der Form nach gestaltet sich dies bei jedem nach dem ersten Durchlesen des Kureses und dem Durchführen aller Übungen sehr individuell. Manche machen dabei das Übungsbuch öfter, manche nicht, je nachdem, wie der einzelne für sich spürt, die Botschaft des Kurses aufnehmen und umsetzen zu können.
      Im Übungsbuch wird auch dazu aufgerufen, ehrlich, aber nicht streng mit sich selbst zu sein. Gar nur eine winzige Bereitwilligkeit der Öffnung bringt mehr – ob im Rahmen der Übungen oder sonst im Alltag -, als nur rituell und formal eingehaltene halbherzig durchgeführte Übungen. Das macht mich schon gleich entspannter, sowie das Wissen: Das Übungsbuch kann niemand von uns exakt einhalten und auch nicht vollumfänglich inhaltlich begreifen. Könnten wir es, bräuchten wir es nicht. 😉 Wir lernen und werden von Jesus in uns geduldig, liebevoll und individuell geführt. ❤️
      Ich wünsche dir viel Inspiration mit den Büchern und bitte sage immer, wenn dir etwas, was ich schreibe, unverständlich ist, denn jede Neuformulierung bringt auch mich wieder weiter. Alles Liebe dir für alles. 😊

      1. Liebe Katja,
        das muss ja sehr wie eine große Anstrengung meinerseits rüber gekommen sein. So empfinde ich es gar nicht und auch nicht als Zwang oder Verpflichtung oder wie auch immer. Es ist schon alles richtig. Alles zu seiner Zeit, es wird im rechten Augenblick weitergehen. Ja, stimmt, solange wir von Bewusstsein reden befinden wir uns in der Trennung, aber immerhin sind wir uns dessen bewusst;)
        Ich werde mich melden, wenn etwas unklar im Buch ist, versprochen.
        Ich freuellendahler mich aufs Lesen. Liebe Grüße Kirsten

    2. Liebe Kirsten, schön, dass du das Thema: „Wo stehe ich, wieviel Arbeit ist es, bis ich wirklich was verstehe etc.“ noch mal ansprichst, das ist eine Gelegenheit für mich, deutlicher zu werden:

      Du bist mit allen anderen zusammen längst im Ziel, und deshalb ist keinerlei Arbeit nötig! Das ist wichtig, wenigstens mal so ins Auge zu fassen als Möglichkeit, denn sonst wirst du mit diesen Fragen nach der „Karriere in Sachen KiW“ viel Zeit verlieren. Sie sind aus meiner Sicht wirklich nicht nötig!

      Ich kenne einige Kursler, die würden mich dafür schief anschauen, dass ich die Übungen überhaupt ein zweites Mal gemacht habe, und gar zehn Mal … deswegen habe ich auch „durchgenudelt“ gesagt. Der Kurs sagt von sich selbst, er sei „nur ein Beginn“, da gibt es keine Zielvorstellung deines Begreifens, und schon gar keine Vorschriften deines konkreten Weges, sondern nur die Bitte, unser GEMEINSAMES ZIEL zu akzeptieren.
      Und dann, das ist die praktische Seite: hast du hier, wo du dich noch nicht IM ZIEL wähnst, wie wir alle, deine ganz individuelle und persönliche Funktion, und die ist, da zu vergeben, wo du gerade gehst und stehst. Und wenn das heißt, dass du an einer speziellen Übeung „hängst“, dann ist es das, vergib: vertrau´dein Hängen IHM an.
      Ich kümmere mich nullkommanull um meine Einordnung, wo auf der Wegstrecke ich einzuordnen bin. Für IHN sind wir alle schon IM ZIEL und ER gibt uns die entsprechende nächste Lektion, das allmählich als WAHR akzeptieren zu können. Diese Haltung macht glücklich, weil ich den Stress, den irgendein Leistungsanspruch in der Spiritualität unweigerlich auslöst, abgegeben habe. Meine Funktion ist mir genug. Und die ist gerade, dir zu schreiben und dich als meine Schwester auf dem Weg zu begrüßen.
      Lass‘ den Schrecken los und freu‘ dich mit mir über unsere Begegnung!

      Michael

      1. Lieber Michael, danke für deine Worte, die mir ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Ja, da ist schon so etwas wie Bemühen am Ball zu bleiben und „fleißig“ zu sein, aber auch nein, es ist ein Weg und ich weiß, das Tempo oder die Art und Weise wie ich damit umgehe ist immer richtig…Und ja, ich weiß ich bin schon am Ziel und es gibt gar nichts Falsches an mir. Herrlich, wenn man es merkt 😉 Ich will den Kurs einmal komplett „durcharbeiten“, in welcher Zeit auch immer…was danach kommt, keine Ahnung oder vielleicht ist mittendrin alles plötzlich nicht mehr nötig…Jetzt merke ich einfach, dass es mir gut tut mich täglich damit zu beschäftigen, weil immer neue Erkenntnisse damit einhergehen, die mich leichter machen.
        Danke für das willkommen, ja, ich freue mich auch über die Begegnung.
        Herzlichst Kirsten

        1. Liebe Kirsten,
          deine Antworten auf Michael und mich klingen wunderbar für mich. Bin ganz beschwingt durch deine für alles offene Leichtigkeit. 😍

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