Jeder Augenblick birgt Gott

Innere Friedensmomente
mit dem Heiligen Geist
sind immer echt und wahr.

Ja, das Ego nimmt sich alsbald
eine äußerlich andere Baustelle vor,
um diesen Frieden zu unterbrechen,
ein anderer Gedanke zum gleichen Körpersymptom,
eine andere Körperstelle,
eine neue Situation oder Person
oder einen neuen Gedanken zu diesen
– und spult das im Kern gleiche Programm ab.

Das bedeutet nicht,
dass wir vorher nicht einen Geisteswandel erfahren haben.
Es zeigt uns nur,
dass wir ihn auf komplett alles
übertragen und anwenden müssen.

Unser Drang zum Ego ist so stark.
Es braucht viel Geduld
und ein immer nur auf den jetzigen Augenblick Schauen.

So scheint Erlösung ein Prozess zu sein.
Augenblick auf Augenblick
der Präsenz in der Liebe.
Bis alle Augenblicke zu EINEM verschmelzen.
Ohne Zeit, ohne Raum.
Bis es nur EIN Augenblick GOTTES IST.

Wir bleiben dran!
Wir schaffen das!
Ganz gewiss!

4 Gedanken zu „Jeder Augenblick birgt Gott

  1. Liebe Katja,
    wie gut ich genau diese Erfahrung kenne, die du schilderst! Danke dafür!
    Gerade in den letzten Tagen hat etwas in mir klick gemacht und das, was ich vorher nur mit dem Kopf verstanden habe, ist etwas tiefer gerutscht: Es geht nur um den FRIEDEN GOTTES, um den, der immer aber auch wirklich immer verfügbar ist. Wenn ich den Frieden aus dem Verschwinden eines Symptoms oder Problems ziehen will, dann leide ich weiter.
    Nur der FRIEDEN, der unabhängig von den äusseren Dingen ist, schenkt mir dasjenige Gefühl von innerer Ruhe, nach der ich mich so sehr sehne.
    Jetzt habe ich wirklich einige Male schon die Erfahrung machen dürfen, dass sich die neue Baustelle gleich wieder geschlossen hat. Aufmerksamkeit ist geboten, dass ich wirklich nur den FRIEDEN GOTTES will und nicht parallel beobachte, ob das Symptom schwächer wird. Das ist dann die neue Falle, die nicht funktioniert. Puh…..das braucht enorme Wachsamkeit und auch eine Klarheit oder Stärke, eine Entschlossenheit.
    Die neue Erfahrung bestärkt mich.
    Mein Geist führt mich seit einer Weile immer wieder in die Todesangst (nicht real, aber es erscheint dann so). Ich kann immer mehr sehen, wie ich mir selber Angst mache. Es besteht kein äußerer Grund. Mehr und mehr kann ich den Wert, den diese Lektion für mich hat, annehmen.
    Interessant auch die Erfahrung, dass mein Geist ein Konzept sucht, dass immer hilft. Also etwas, was einmal geholfen hat, soll wieder helfen. Und es lässt sich eben nicht genau so wiederholen! Ich muss immer wieder frisch und neu mich darauf einlassen. Präsent sein! Trotzdem geht etwas mit mir, was so vielleicht vorher noch nicht da war. Ein Gefühl von gewonnenen Vertrauen oder Zuversicht.
    Und der Kurs lehrt ja, dass wir uns dann irgendwann über jeden schwierigen Moment freuen werden, wenn wir wirklich gelernt haben umzuwandeln. Dann wird jeder dieser Momente ein Tor, was uns den Himmel näher bringt.
    Das will ich ganz und gar lernen! Nur dafür bin ich hier!
    Und ich bin so dankbar, dass wir alle dasselbe Ziel haben! Niemand geht allein.
    Wir sind ALL-EIN
    Danke Katja….für dein SEIN.
    Alles Liebe, Brigitte

    1. Liebe Brigitte, ein paar Mal habe ich nun deinen Kommentar gelesen und bin bei jedem Durchgang so tief berührt worden, dass es mir eine Gänsehaut machte. In meinem Empfinden sprichst du die ganz wesentlichen Punkte der Kursziele und -umsetzung an! Ein riesiges Ja ist in mir zu allem, was du schreibst. Der Kurs ist megakonsequent und gerade dies befreit uns wirklich. Jeder Konpromiss führt letztlich wieder ins Leiden.
      Todesangst ist wohl die stärkste Waffe, die das Ego anführen kann. Vertrauen wir, dass wir auch sie durchstehen können und in Frieden aufgefangen werden.
      Wie schön, dass wir durch die Anwendung des Kurses wirklich in die Erfahrung kommen, wie du es erlebst. Und ja, dafür immer wieder neu und frei in die Leere zu gehen, sich dem Heiligen Geist zu überlassen, statt selbst zu meinen, welches Konzept oder Ritual hilft …! Das wäre wieder nur ein Festhängen an einer Form, durch die wir dann eventuell den Inhalt übersehen, um den es eigentlich geht und die wir schon wieder aus dem Ego einsetzen, um selbst etwas im Griff zu haben und zu erreichen. Der Inhalt, mit dem wir gehen, ist immer: „Ich weiß nichts und gebe mich voll Vertrauen hin.“
      Es lohnt sich so sehr! Und klar, das Ego in uns versucht genau das mit allen Mitteln und subtilsten Tricks zu boykottieren. Doch einmal diesen unabhängigen Frieden erfahren, sind wir überzeugt, bleiben dran und decken zunehmend staunend und lächelnd alle Egomachenschaften auf! 🙂

  2. Liebe Katja,
    genau so: „Ich weiß nichts und gebe mich voll Vertrauen hin.“
    Die Angst, die dies auslöst. Ohne Konzept sein….ich fühle förmlich, wie ich in der Luft hänge und mein hilfloser Egogeist danach ringt, sich zu erinnern, wie es das letzte Mal funktioniert hat. Und nichts findet!……..Die Erinnerung ist wie weg!
    Und dies als Segen erfahren….jetzt entspannen und kommen lassen….bleibt mir nichts anderes übrig….und plötzlich kommt was….aaaaah……….DANKE
    🙂
    Alles Liebe, Brigitte

    1. So stimmig und authentisch, Brigitte, wie lebendig du es wiedergibst. Das Erstaunliche und Beruhigende ist, dass sich die Form und das Ritual von allein ergeben, sich von allein verändern, der jeweiligen Situation anpassen, so, wie es uns gerade an Besten erreicht, wenn wir uns voll Vertrauen hingeben. Auch darauf können wir vertrauen. 🙂

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