Ich muss es mir immer wieder klar machen …

… wenn es mir emotional schlecht oder gut geht,
dann liegt es an nichts und niemanden.
Weder an meinem Körper,
an anderen Menschen
noch an irgendwelchen Umständen,
auch wenn es so überzeugend danach aussieht.

Es liegt einzig an mir!
Es liegt einzig in mir!
In meinem Geist,
in meinem Glauben,
in meiner Macht,
in meiner Wahl,

die mich entweder zwischen
weltabhängigen Leid- und Freude-Empfinden des Ego hin und her wirft
oder mich mit dem Heiligen Geist immer im weltunabhängigen Frieden ruhen lässt.

7 Gedanken zu „Ich muss es mir immer wieder klar machen …

  1. Liebe Katja,
    so erlebe ich es auch. In jeder Beziehung, täglich und andauernd, darf ich mir darüber klar werden, dass es nicht um dies und das oder jenes geht, sondern immer um die geistige Einladung, die ich in der jeweiligen Situation ausspreche und um mein Eingeladensein, das ich erkennen darf.
    Das Bild der Arche Noah bringt mir den Gedanken: wir holen uns gemeinsam ins Boot und haben Anteil am Licht der Welt, einfach weil wir würdig sind.

  2. Die Erinnerung des Egos geht in eine vermeintliche Vergangenheit, weit weg vom Jetzt. Doch die Erinnerung des HG geht in dieses Jetzt, wo der Frieden Gottes liegt, in unserem Geist. Hat Ken Wapnick sehr schön in „Die Illusion der Zeit“ beschrieben. 🙂

  3. Deutsche Verzweiflung (Zum Nachdenken !) Nicht Mord, noch Brand, noch Kerker, Noch Standrecht obendrein, Es muß noch kommen stärker, Wenn“s soll von Wirkung sein. Zu Bettlern sollt ihr werden, Verhungern allesamt. Zu Mühen und Beschwerden Verflucht sein und verdammt. Euch soll das bißchen Leben So gründlich sein verhaßt, Daß ihr es weg wollt geben Wie eine schwere Last. Dann, dann vielleicht erwacht doch In euch ein neuer Geist, Ein Geist, der über Nacht noch Euch hin zur Freiheit reißt! Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 1874) Das war unter anderem die Zeit als Napoleon die deutschen Völker besetzt hatte. Leider hat sich bisher wenig verändert.

    1. Wow, vielen Dank für dieses „brutal“ ehrliche Gedicht. Da schlucken wir erschrocken, aber so ist es! Wir glauben alle, die wir hier zu sein scheinen, immer noch, in der Welt etwas zu finden, was einen Wert haben könnte und halten deshalb an ihr fest. Die Welt selbst wird sich nie ändern, nur unser Geist wird einen anderen Blick auf sie einnehmen, einen sanften und gütigen, um dann ganz zur wahren Liebe wiederzuerwachen „jenseits“ der Welt.

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