Frieden ist alles, was ich will

Alle Wünsche und Vorstellungen
wie etwas sein soll,
lassen mich früher oder später leiden.
Daher will ich in Frieden sein
egal, was ist.
Ich will immer in Frieden sein,
auch wenn mir dass Ego erzählt,
dass ich in meiner Gutmütigkeit dann ausgenutzt werde
und andere über meine Grenzen gehen werden.

Ich will in Frieden sein,
egal was ist,
weil ich dann kein Gefühl von Ausgenutzt-Sein
und keine Grenzen haben werde,
die überhaupt verletzt oder überschritten werden könnten
und Gutmütigkeit nicht bedeutet,
zu allem Ja zu sagen
und alles mit sich machen zu lassen,
sondern andere sein zu lassen,
wie sie sind
und ohne Groll auch zu gehen.

Ich will in Frieden sein
und darin andere Menschen liebevoll kommen und gehen lassen
ohne an ihnen
und bestimmten Beziehungsformen
zu hängen,
ohne ihr Verhalten zu beurteilen
oder manipulieren zu wollen,
sondern wissend,
dass jeder von uns den Weg geht,
der für ihn gerade möglich ist.

Und ich werde glücklich sein,
weil ich von keinen weltlichen Umständen abhängig bin
und mit allen im Herzen
zu Gott zurückkehre.

3 Gedanken zu „Frieden ist alles, was ich will

  1. Liebe Katja , du hast mich mit deinem schönen Text noch zu eigenen Gedanken inspiriert.
    Wenn ich noch mitten im Schmerz stecke , da z.B. ein Anderer scheinbar weggegangen ist und vielleicht gar nicht wiederkommt , ich dabei zunächst überhaupt nicht auf die Idee komme , dass es sich dabei um einen uralten Schmerz handelt. Wenn ich mich jedoch an den HG wende , also nicht damit Recht haben will , dass ich wieder einmal der Verlierer bin , kann er mir eine andere Sicht offenbaren. Diese kann mir dann zeigen , dass mein Schmerz nicht in der Welt gründet und die so interpretierte Situation , nicht wirklich dafür verantwortlich ist. Wenn ich dazu bereit bin hinzuschauen , zeigt sie mir auf , dass ich meinen Glauben Leid zu verdienen , sozusagen in mein weltliches Erleben projiziere.
    Durch diesen sich immer wiederholenden Schmerz , kann ich irgendwann zu der Einsicht gelangen , dass ich einen anderen Weg wählen will. So kann ich vielleicht immer mehr in Frieden kommen , mit all den Menschen und Situationen , die mich eben n i c h t darin bestätigen , dass das Weiterträumen immer noch bequemer ist , als das Erwachen daraus.

    Ganz liebe Grüße

  2. „Wenn ich dazu bereit bin hinzuschauen, zeigt sie mir auf , dass ich meinen Glauben, Leid zu verdienen , sozusagen in mein weltliches Erleben projiziere.“

    Echt wunderbar ausgedrückt, Beatrix!

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