Die Umwendung im Geist

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Das Ego ist nur ein Schatten,
der daher rührt,
dass wir dem Licht den „Rücken“ zudrehen.
Wenden wir uns dem Licht wieder zu
– und es wird kein Schatten mehr sein.

(Danke Beatrix, für das Foto und den Satz „Das Ego ist nur ein Schatten“, die in mir ein so anschauliches Bild entstehen ließen.❤️)

11 Gedanken zu „Die Umwendung im Geist

  1. … eigentlich doch ziemlich ver-rückt,
    etwas den Rücken zuzuwenden,
    das wir selber SIND.

    Grundsatz der Wunder Nr. 23, frei interpretiert: Wunder rücken die Ebenen (GOTT/Welt) wieder in die wahre Perspektive: Ego tschüss.

    Der Kurs ist einfach das Beste bei Rücken-Problemen!

    :~) Michael, zurechtgerückt

    1. Und du, lieber Michael, bist gerade das beste Beispiel dafür, indem du dir trotz vorwitziger Bandscheibe deinen Frieden nicht wesentlich nehmen lässt.
      Fände ich interessant, wenn du uns etwas davon erzählen könntest. Was geschieht da in dir?

      1. Gern, Warum nicht Heiligabend damit verbringen, dass man anderen etwas über seine Bandscheibe erzählt! :~)

        Erst mal hab‘ ich eben telefonisch mit meiner Schwiegermutter sämtliche Weihnachtslieder rauf und runter gesungen, ich bin bekannt für meine Oktavsprünge, die die anderen immer rausbringen. Cilli, was meine SM ist, singt dagegen wirklich herzschön, und sie singt auch alltags den ganzen Tag über. Die Gute!
        Also das war der konventionelle Teil meiner Weihnachtsfeier, jetzt kommt der pseudomedizinisch – spirituelle:

        Ja, was „geschieht“? Darin liegt eigentlich schon die ganze Antwort: Ich vertraue darauf, dass es mir geschieht. Und das heißt immer zweierlei:

        Erstens nehm‘ ich alle Gedanken, die sorgenvollen wie die hoffnungsvollen und zuversichtlichen, die mir in dieser Sache der vorwitzigen Bandscheibe so durch den Kopf gehen, möglichst unterschiedslos an und leg‘ sie vor mich hin, in SEINE HAND. Sie sind da, aber ich lass‘ sie nicht über die Schwelle hinaus, wo sie anfangen würden zu behaupten, dass sie meine Wahrheit beschreben könnten. Da ist Jesus meine Endstation und mein Neubeginn. Nur ER weiß.

        Und zweitens, eigentlich gleichzeitig, es ist ein und dasselbe, anerkenne ich die Tatsache, dass mir das jetzt „geschieht“. Und das heißt, dass ich es als zu meinem Weg gehörend sehe und bereit bin, mich von IHM durch diese „Krise“ führen zu lassen.

        Ich hab‘ in diesen Wochen, die das hier jetzt schon so geht, so viele Wunder erlebt, dass ich nicht den leisesten Grund verspüre, meine Heiterkeit, die ich empfinde, als künstlich zu empfinden, sie kommt von ganz innen. Mit „Wunder“ meine ich die Augenblicke, in denen das ganz konkrete Gefühl in mir aufkommt, von IHM in dieser Sache BEGLEITET zu sein.
        Auf luftzumathmen.wordpress. com habe ich beispielsweise meine Reise vom MRT nach Hause geschildert, die „Marie“ in dieser Geschichte bin also ich. Wer will, kann sie gerne nachlesen, hier ist der link: https://luftzumathmen.wordpress.com/2016/11/09/der-engen-angst-bange-frage-nach-der-weite/

        Alles „geschieht“ in vollkommener LIEBE, aber wir haben dem den Rücken zugekehrt. Wir wollen selbst machen. Das hat man nun davon! Aber die Kehrtwendung ist immer und in jeder Situation möglich, ER steht immer neben uns und will nichts anderes als uns zu helfen und alles, alles für den Weg nach Hause nutzen.
        Und das ist wahr und lässt mich heiter und in Frieden sein, ganz ohne Sekt und ohne Schmerzmittel. DAS ist stärker.

        Sowas hab‘ ich jetzt echt noch nie gemacht an Weihnachen, sensationell.
        Danke, liebe Katja, für deine Frage, ich hätte sonst noch am Ende „Weihnachten mit Carmen Nebel“ im ZDF angeschaut. Puuhhh, Glück gehabt!

        Bis JETZT dann, und lasst euer LICHT leuchten!

        Michael, in der Stille der Nacht

        1. Wow, daaaaankeee, ganz toll beschrieben und sehr hilfreich. Ja, auch die hoffnungsvollen und zuversichtlichen Gedanken sind auf diese Weise zu betrachten. Das vergessen wir schnell mal und bemerken nicht, dass sie uns ebenso an den Körper binden und uns nicht im Geist unabhängig von ihm machen.
          Liebe Michael, auch wenn das jetzt ein zuversichtlicher Gedanke ist: Ich bin mir sicher, in dieser Haltung hättest du auch mit Carmen Nebel deine Wunder erlebt. 😉 So schön gleichsam, dass du die Zeit mit uns verbracht hast.
          Deine Webseite kann ich jedem wärmstens empfehlen, ich besuche dich soooo gern dort und werde soooo bereichert von dir. ❤️ Und deine Schwiegermutter scheint mir auch sehr empfehlenswert. 🎶

          1. Ist sie, ist sie! Sie kennt keinen KiW, aber sie ist voller Frohsinn, obwohl sie jetzt im hohen Alter viele körperliche Probleme mit teilweise starken Schmerzen hat, sie singt und lacht den ganzen Tag und steckt alle an. Wenn sie mal wieder im Krankenhaus ist, weinen die Schwestern am Entlassungstag. Weil endlich, endlich mal wieder für sie zu erleben war, dass sich jemand bedankt hat, wenn sie das Kissen augefschüttelt haben, und jemand ein liebes Wort für sie gehabt hat, statt nur ich-ich-ich zu meckern und zu klagen. Sie sei, hat eine neulich zu ihr gesagt, indem sie sich zu ihr ans Bett gesetzt und ihre Hand genommen hat: eine „kleine süße Maus!“. Und SM ist schwer stolz darauf.

            Das ist für mich definitiv auch der Kurs in Wundern. ER steht neben jedem von uns, und SEINE HAND haben wir immer schon als Hilfe angenommen, auch wenn wir keine Worte dafür hatten, so oder so.

            Eine Frohe Weihnacht allen,
            Michael

        2. Welch wundervolle Begleitung ich in euren Denkanstössen fühle….Liebe Katja , Lieber Michael!
          Ein Foto „nur“ und so viele Antworten.
          Ich danke
          Beatrix

          1. Ja, liebe Beatrix, es ist wirklich wunderbar, wie gemeinsame Schritte getan werden, wenn einer einen Schritt tut. 🙂

          2. Danke dir herzlich, liebe Beatrix!
            Was Katja sagt, kann ich nur unterschreiben: Dies hier, den „Kursweg“ gehen, ist eine vollkommen andere Art der Fortbewegung als die, die wir gewohnt sind. Hier macht einer einen „Schritt“, und es IST nur deshalb ein Schritt, weil alle anderen ihn mitgehen. Hier kann ich nicht lernen, zu siegen, sondern nur meine Angst zu verlieren davor, dass ich ausschließlich das immer gewollt habe: MIT den anderen zu gehen.

            Danke, dass du mitkommst,
            Michael

    1. Lieber Jens, herzlich willkommen in unserer Runde. Deine wenigen Worte sagen so viel. Deine Berührtheit berührt nun wiederum mich. Danke und herzlich, Katja 😊

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