Der Kurs und Sexualität

Sind Sexualität, sexueller Trieb und sexuelle Lust auch ein „Produkt“ des Ego?
Entsteht sie auch aus meinem (noch) Denken der Getrenntheit?
Gibt es Textabschnitte oder Kapitel in Ein Kurs in Wundern, die sich damit befassen?

Zur Beantwortung dieser Fragen müssen wir uns zunächst klar machen: Der Kurs ist eine reine Geistes-Schulung. Er ist ausschließlich an unserem Geistes-Zustand interessiert. Denn für den Kurs liegt einzig im Geist mit dem Ego-Glaube an die Trennung von Gott das Problem sowie mit der Erinnerung an unsere Einheit in Gott die Lösung. Der Kurs beschäftigt sich daher nicht konkret mit Fragen zur Sexualität. So gibt es meines Wissens nach auch keine Textstellen dazu – wie auch sonst keinerlei konkrete körperliche Verhaltensweisen und weltliche Themen besprochen werden.
Die einzigen Fragen, zu denen der Kurs uns beständig aufruft und die alle auf das Gleiche zielen, sind:
„Sind wir gerade mit dem Ego oder dem Heiligen Geist in Kontakt?“
„Für welchen Teil unseres Geistes entscheiden wir uns jetzt?“
„Von welcher der beiden möglichen Geistes-Haltungen geht gerade jetzt unser körperliches Verhalten aus – Angst oder Liebe?“
„Welche Geistes-Haltung begleitet unser körperliches Verhalten und unseren Umgang mit der Welt?“
Aus der Klärung dieser Fragen ergibt sich automatisch alles Weitere. In meinem Verständnis des Kurses möchte ich daher die Fragen zur Sexualität wie folgt beantworten.

Sexualität gehört dem Körper an. Der Körper und die ganze Welt sind vom Ego-Geist hinter der Welt als (Ab-)Bild der Trennung projiziert, geträumt. Sie sollen den Trennungsgedanken weiter betätigen und erhalten. Die Welt, Körper und Sexualität sind also an sich ein reines Ego-Produkt, das Trennung symbolisiert und das nichts mit dem wahren Sein Gottes zu tun hat, an das wir uns mit dem Kurs wieder erinnern wollen.
Diese Ego-Welt verwenden wir aber jetzt – da wir sie erleben und an sie glauben – mit dem Kurs-Weg anders: Wir lernen, nicht mehr weiterhin mit dem Ego auf die Ego-Welt zu reagieren. Dadurch werden wir nicht mehr nur in scheinbarer Freude und Lust und letztlich doch in Leid und Angst verharren, sondern immer beständiger den Heiligen Geist wählen, der uns ganz im Geistes-Frieden ruhen lässt angesichts allem in der Ego-Welt. So verlieren die Ego-Welt, das Ego-Denken und unser Glaube an beides ihre Macht über unseren Geist und wir können wieder in Gott erwachen. Dabei kann Sexualität genutzt werden, um Ego-Finten in sich aufzudecken. Sie kann gelebt werden, um die Liebe des Heilige Geistes auszudrücken. Und sie kann auch gar keine Rolle spielen, denn das geistige Erwachen ist vollkommen unabhängig von Sexualität und körperlichen Zuständen.

In aller Regel erleben wir als scheinbar in der Welt und als ein Körper Sexualität als etwas, was wir (immer wieder) brauchen und wollen, was uns fehlt, was uns befriedigt oder befriedigen soll. Wir kommen also aus dem Mangelempfinden des Ego. Wir meinen, Sexualität, welcher Art auch immer, zum Füllen zu brauchen. Aus diesem Erleben verwenden wir Sexualität eindeutig weiterhin mit dem Ego zur Verstärkung des Ego. Denn dahinter steht dann, dass jemand und etwas (nämlich Sexualität) uns beglücken und sogar heil machen soll. Dies mag sich vorrübergehend auch so anfühlen, aber nie anhaltend und ehrlich hingefühlt auch nicht vollends. Einzig der Wechsel vom Ego zum Heiligen Geist im eigenen Geist kann dies wirklich bewerkstelligen, niemand anderes und nichts Körperliches oder Weltliches.

Gott ist unser einziger Mangel in unserem Glauben der Getrenntheit (T-1.VI.2:1 / S. 14). Das körperliche Zusammentun, welcher Art auch immer, wird vom Ego lediglich als Ersatz angeboten – für unseren tiefen Wunsch nach der Wiedervereinigung mit Gott. Diese Wiedervereinigung fürchtet das Ego, weil es sein Ende bedeutet. Also hält es uns auf andere Menschen und körperliche Sensationen ausgerichtet, die uns Erfüllung bringen sollen.
Im Gegensatz dazu ist das Erfülltsein und innere Glück durch den Heiligen Geist ohne jegliches Wollen und Brauchen von irgendetwas Körperlichen und Weltlichen. In meiner bisherigen Erfahrung ist in diesem Geistes-Zustand kein Wunsch oder gar Begehren nach irgendetwas mehr übrig und somit auch kein Verlangen nach Sexualität da. Wir sind wunschlos und grundlos glücklich.

Dennoch, solange wir hier scheinbar als Körper sind, kann sich diese Liebe und Erfülltheit mit dem Heiligen Geist dann auch in Form von Sexualität ausdrücken. Doch ist sie dann ohne Begehren, ohne Mangelempfinden, ohne Wollen, Brauchen und Müssen. Und es geht nicht darum, einen Orgasmus zu erreichen, sondern einfach, Liebe auszudrücken. So wie wir in der Liebe des Heiligen Geistes den Impuls haben mögen, jemanden in den Arm zu nehmen, über den Kopf zu streichen oder eine andere körperliche Geste auszuführen kann dann auch Sexualität auf eine ganz eigene Weise entstehen. Doch die körperlichen Handlungen – die Formen – sind nicht das Entscheidende, sondern der Inhalt, der der Form gegeben wird. Dieser Inhalt ist dann nicht bedürftige Liebe, sondern bedingungslose Liebe.

Ich persönlich habe diese Art der Sexualität noch nicht erlebt, aber ich kann mir vorstellen, dass sie möglich ist. Sie jedoch anzustreben birgt wiederum die Gefahr, daran das Heil festzumachen. Bewusst muss uns bleiben, dass es nicht um das körperliche Verhalten und körperliche Aktionen geht, sondern um den Inhalt der wahren Liebe, die wir mit dem Heiligen Geist allem und jedem gegenüber ohne Ausnahme entgegenbringen. Wie sich dies körperlich ausdrückt, ist nicht entscheidend.
Diese vom Heiligen Geist begleitete Sexualität muss als Kurs-Schüler auch nicht angestrebt werden, aber sie kann sich ergeben, wenn es für den jeweils individuellen Weg ein wichtiger Baustein im inneren Prozess ist. Die mögliche Praxis einer solchen Sexualität finde ich wunderbar in dem Buch „Zeit für Liebe“ von Diana Richardson beschrieben. Die Philosophie dahinter entspricht zwar nicht dem Kurs, aber entscheidend ist das Ergebnis: eine Sexualität, die heilsamen inneren Prozessen und tiefen ehrlichen Begegnungen dient. Wichtig wäre dann, diese Sexualität und den oder die Menschen, mit denen sie gelebt wird, nicht wiederum zu etwas Besonderem und somit Trennenden zu machen. Unser einziges Ziel als Kurs-Schüler für das Erwachen ist, im Geist in vollkommener, allumfassender, bedingungs- und absichtsloser Liebe zu ruhen – allem und jeden gegenüber und ganz gleich, in welcher weltlichen Form wir diese Liebe jeweils ausdrücken.

Bei dem Thema Sexualität ist weiterhin zu bedenken, dass der Körper im Kurs-Sinne kein Eigenleben hat. Er hat nicht von sich aus einen eingebauten ferngesteuerten sexuellen Trieb oder sonstige körperliche Impulse. Der Körper wird stets vom Ego oder vom Heiligen Geist verwendet, um diesen Geistes-Haltungen in der Welt einen Ausdruck, eine Form zu geben. Wir sind in unserem geistigen Erleben in nichts dem Körper ausgeliefert. Wir können jederzeit entscheiden, wie wir uns mit einem körperlichen Zustand fühlen wollen: in Angst, Mangelerleben und geistiger Abhängigkeit oder in Frieden und Liebe unabhängig vom körperlichen und weltlichen Geschehen.
So ist für mich der Begriff „sexueller Trieb“ eindeutig eine Ego-Begriff, weil er suggeriert, man könne sich gar nicht dagegen erwehren, es überkomme einen einfach so und man müsse dem nachgehen. Was dahinter wirklich der Trieb und Antrieb ist, ist das Ego-Denken, dass dies so aussehen und uns glauben lässt. Das Ego verwendet Sexualität genau dafür und für das Mangelprinzip, um uns in seinen Fängen zu halten.
Auch der Begriff „sexuelle Lust“ ist für mich egogeschwängert. Dabei wird für mich das Lustempfinden an die Sexualität gebunden, als käme die Lust durch die Sexualität. Mit dem Kurs-Ansatz erkennen wir aber, dass wir allem die Bedeutung geben, die es für uns hat. (Ü.I.2 / S. 4) Wenn wir mit Sexualität Lust verbinden, wenn wir ihr jetzt für uns diese Aufgabe geben, werden wir sie zumeist lustvoll empfinden. Aber immer schwingt dabei Abhängigkeit mit, dass wir auch enttäuscht werden können und keine Lust empfinden, weil irgendetwas nicht so passt. Die Lust kommt also nicht per se von der Sexualität.

Freude und Lust durch körperlichen Aktivitäten (welcher Art auch immer) stellen immer eine Abhängigkeit vom Körper dar und sind somit immer eine Ego-Kiste, weil sie zum Ziel haben, mich an den Körper zu binden. Beim Kippen des körperlichen Zustandes oder der Umstände brechen diese Freude und Lust sofort weg.
Im Umkehrschluss geht es aber auf dem Kurs-Weg auch nicht darum, daher bestimmte oder überhaupt körperliche Aktivitäten zu verdammen und nicht mehr auszuführen. Das würde wiederum das Ego stärken, weil wir damit dem Körper und der Welt genauso viel Macht und Bedeutung geben. Aus dem (ab-)gespaltenen auf die Welt schauenden Geist gesteuert tut der Körper einfach ständig irgendetwas. So ist er und so ist es im Welten-Traum einfach. Mit dem Kurs lernen wir vielmehr, die geistige Fixierung auf den Körper und die geistige Bindung an den Körper schlicht mit dem Heiligen Geist zu beobachten. So löst sich die geistige Abhängigkeit auf, während unser Körper weiter mit Aktionen beschäftigt ist und Handlungen ausführt, und macht einer weltunabhängigen und daher wirklich erfüllten Freude und Lust in uns Platz. Daher verwendet der Kurs in einer Textstelle gleich zu Beginn (T-1.VII.1:4 / S. 15) den Begriff Lust in Bezug darauf, Gott zu dienen. Nur das bringt wirkliches und wahres Erfülltsein in unser Gewahrsein zurück.

In fünfzehn weiteren Textstellen* hingegen, in denen der Begriff Lust auftaucht, geht es darum, wie das Ego Lust verwendet. Es wird ausgeführt, dass Lust (grundsätzlich Lust, nicht nur sexuelle), die wir über körperliche und weltliche Dinge erfahren, letztlich immer Schmerz bedeutet und beinhaltet. Denn diese Form der Lust hält zum einen nie an und hält uns zum anderen im Ego-Denken und der falschen Identifikation als getrenntes (Körper-) Selbst fest. Wir meinen, über den Körper und die Welt Erfüllung zu finden und nicht durch den Geistes-Wandel. Das hält uns von der wahren Lust und Freude ab, die wir erfahren, wenn wir über den Heiligen Geist in unserem Geist Gott wählen – unser wahres Sein –, was uns einzig und wirklich Heilung und Erfüllung bringt.

Im folgenden Kurs-Zitat ist einiges von mir Ausgeführte wiederzufinden und es stellt somit eine schöne Zusammenfassung dar. Dabei verstehe ich Wunderimpulse als die geistigen Bewegungen vom Ego zum Heiligen Geist hin, die im Geistes-Frieden des Heiligen Geistes und in geistiger Verbundenheit mit allen münden. Grundsätzlich haben diese Wunderimpulse mit nichts Körperlichem zu tun. Doch mit dem Ego haben wir die Tendenz, den körperlichen Impulsen – dem körperlichen Ausdruck, der Form –, die entweder aus dem Ego oder dem Heiligen Geist erfolgen, eine eigenständige, ursächliche und maßgebliche Bedeutung zu geben. Und wir meinen, unsere innere Erfahrung käme von ihnen anstatt von unserer jeweiligen Geistes-Haltung.

„Deine verzerrten Wahrnehmungen erzeugen eine dichte Decke über Wunderimpulsen und erschweren es ihnen, dein eigenes Gewahrsein zu erreichen. Die Verwechslung von Wunderimpulsen mit körperlichen Impulsen ist eine gewichtige Wahrnehmungsverzerrung. Körperliche Impulse sind fehlgeleitete Wunderimpulse. Jede wirkliche Lust rührt daher, den WILLEN GOTTES zu tun. Das liegt daran, dass ihn nicht zu tun eine Verleugnung des SELBST ist. SELBSTverleugnung führt zu Illusionen, während die Berichtigung des Irrtums die Befreiung davon mit sich bringt. Täusche dich nicht selbst, indem du dich glauben machst, du könntest friedlich mittels irgendetwas Äußerem eine Beziehung zu GOTT oder zu deinen Brüdern haben.
Kind GOTTES, du bist erschaffen worden, um das Gute, das Schöne und da Heilige zu erschaffen. Vergiss das nicht. Die LIEBE GOTTES muss eine kleine Weile noch durch einen Körper zu einem anderen geäußert werden, weil die Schau noch so schwach ist. Du kannst deinen Körper am Besten als Hilfe zur Erweiterung deiner Wahrnehmung nutzen, damit du die wirkliche Schau erlangen kannst, deren das körperliche Auge nicht fähig ist. Das tun zu lernen ist der einzig wahre Nutzen, den der Körper hat.“ (T-1.VII.1-2 / S. 15)

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*Die fünfzehn Textstellen mit dem Begriff Lust (gefunden über google books):
T-6.V-A.5:3 / S. 105
T-19-IV-A.17:11 / 412
T-19.IV-B.3:5 und 12:1 und 13:4 / S. 413, 415-416
T-20.II.1:3 / S. 427
T-27.I.7:4-5 / S. 569
T-27.VI.1-2 und 4:9 und 6:6 / S. 581-583
T-27.VIII.1:7 / S. 587
T-28.VI.1:4 / S. 605
T-29.IV.3:4 / S. 616
H-13.2:5 und 5:4 / S. 33, 34

66 Gedanken zu „Der Kurs und Sexualität

    1. Liebe Sonja: 😊
      Und DANKE auch an den Menschen, der mir per Mail die Frage stellte und mir somit den Impuls zum Antwort-Schreiben gab. 😊

  1. Im Buch „Die Illusion des Universums“ fragt Pursah Gary, ob er Sex mag. Nachdem er die Frage bejaht hatte, erklärt sie ihm, dass die Erfahrung Gottes wie ein immerwährende sexueller Höhepunkt sei. Darauf bezieht sich auch eine Stelle im Textbuch im ersten Kapitel: „True pleasure comes from doing the will of God“, auf deutsch „Wahre Lust rührt daher, den Willen Gottes zu tun.“ Wenn ich dem Sex eine grössere Bedeutung als GOTT gebe, so wird er zu einem Götzen, eben zu einem GOTTES-Ersatz. Sonst ist Sex genauso unproblematisch wie Essen und Trinken

    1. Danke, Rodolfo. Ja, sehe ich auch so, alles mit dem Körper wird erst zu einem Problem, wenn wir mit dem Ego in uns ein Problem daraus machen – und das tun wir ständig. Da sollten wir ganz ehrlich mit uns sein. Auch Essen und Trinken können wir zu einem riesigen Problem machen. Zum Beispiel: „Soll ich dieses oder besser jenes essen? Wenn ich dieses esse, ist es und bin ich schuld daran, dass ich dick oder krank werde. Davor habe ich Angst.“ Wir sind dabei voll mit dem Körper identifiziert, in Angst und verteilen Schuld: Das Ego treibt uns also um. Das eigentliche Problem ist, dass wir überhaupt glauben, diese Welt sei tatsächlich möglich und real und wir seien hier mit einen Körper. Das beobachten wir immerzu angesichts allem, was wir mit dem Körper tun und erleben. So treffen wir zunehmend häufiger die Wahl zum Ausstieg aus Angst und Schuld. 😊

  2. Auch ich danke dir,lieber Bruder,für deine Ausführung zu diesem Thema,dass du so
    klar mit Worten verdeutlicht hast.

  3. Zu “ wir beginnen in Gott zu erwachen“ also ich mache die Erfahrung, das ER in mir zu erwachen, zu leben beginnt, in dem Maße, wie ich sterbe.

  4. Ich finde, dass Du das, was Du Aussagen wolltest, den Kurs in Beziehung zur menschlichen Sexualität zu setzen, was er dazu sagt und wie wir damit aus der Sicht des Kurses umgehen sollten, dass Dir das hervorragend gelungen ist. Das ist eine eindeutige Botschaft zu Gunsten Gottes und wahrer Freude ☺, Genuss und Lust,….Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und alles andere geschieht entsprechend. Vielen Dank ☺ Dein Uwe
    Also Sex spielte in meinem früherem Leben eine ausserordentlich wichtige Rolle, vor allem die sexuelle Ekstase, die totale Emthemmung, Entgrenzung und die völlige Erschöpfung. Ich war wirklich ganz schön getrieben davon. Aus diesen Bindungen herauszukommen, war echt hart, sehr zäh und dauerte Jahre. Ohne mich auf die wahre Ekstase zu besinnen, waere nie wirklich gegangen. Da hatte mein ich zu viel Verlangen danach. Eben Sex, Rocknroll und Drugs.

    1. Lieber Ewu-Uwe ;-), danke für deine Öffnung hier für uns und dein Teilhabenlassen an deinen Erfahrungen. ❤️ Magst du uns auch erzählen, wie du es konkret bewerkstelligt und dich neu ausgerichtet hast?

  5. Ihr Lieben, mir kommt zu diesem Thema und den weiteren Schilderungen die Textstelle Ü-I.107. 2:1- 3:1 / Seite 192 in den Sinn, die ich atemberaubend finde. Darin wird sehr berührend dargestellt, dass wir hier nur eine ganz geringe Ahnung davon haben, wie wunderschön es ist, wieder ganz in Gott zu erwachen. Es übersteigt alles, was wir hier als schön erleben können.

    1. Ja, das ist wahrlich ein unvorstellbarer Zustand: reine Ekstase.
      Danke für die Erinnerung und den Texthinweis, liebe Katja <3. Der Kurs ist solo cool!

  6. Aus heutiger Sicht, finde ich es so dargestellt, ungeschickt.
    Irgendwo, an vielen Stellen, weist Herr Dr. Wapenick, darauf hin, daß in der Welt in der wir leben (Körperlich Ego) alles so normal bleibt, wie immer. Nur unsere Haltung solle sich ändern, in Form eines Geisteswandels.
    Der Geist, dabei, ist einfach eine (In-) Form (-ation) der Welt (Inhalt) als unsere Gesellschaft und unsere individuellen Körper.
    Der Geist ist essenziell sekundär, ein Produkt der primären Bewegung des Körpers im räumlichen und zeitlichen Nebeneinander und Nacheinander.
    Der Körper mit seinen Gefühlen, Bedürfnissen belohnt den steuernden Geist des Körpers und bestimmt damit seine Richtung.
    Schon Käfer bewegen sich in der Wiese, mit Erfolg oder Misserfolg.
    Erfolg wird körperlich belohnt, Misserfolg vermieden.
    Durch die Wiederholung von schönem Erfolg, weiß der Geist die Richtung.
    Ansonsten wäre der Mensch wie ein Computer ohne Richtung.
    Auch kann man, mit einem Experiment, sich selbst überzeugen, das man ein Auge und darin einen blinden Fleck hat, weshalb das Auge nicht nur ein Konzept, sondern auch gewissermaßen da ist.
    Gott ist ein brauchbares Konzept, wenn dieses Konzept keine Konzepte kennt, im allgemeinen herangehen. Allerdings im konkreten herangehen schon Konzepte benutzt.
    Da, wie Dr. Wapnick schreibt, im allgemeinen leben alles wie immer bleibt, ist wohl im Kurs nur die allgemeine konzeptlose Herangehensweise behandelt.
    Im konkreten Leben ist Sexualität, im umfassenden Sinne, alle Lebensbereiche erfassend, und weitestgehend unbedingt lebenswichtig, wie das Atmen.
    Liebe Grüße, von einem unglücklichen.

    1. Lieber Roland, ich bin berührt, wie viele Gedanken du dir machst und uns hier mitteilst, doch leider verstehe ich ganze Abschnitte deiner Ausführungen nicht, ich kann nicht erfassen, was du damit sagen willst. Unser beider Sichtweisen dürfen einfach nebeneinander miteinander so stehen bleiben.
      Was ich meine verstanden zu haben ist: Wir bleiben ganz normal in dieser Welt, nur unsere Geistes-Haltung ändert sich. Dazu sagen auch ich absolut Ja!
      Mit meiner Geistes-Haltung der wahren Liebe werden aber die gleichen Handlungen inhaltlich etwas anderes transportieren. Das spüre ich immer wieder ganz deutlich und so verstehe ich auch Kenneth Wapnick. Dies habe ich auch in diesem Artikel versucht darzulegen. Es geht natürlich nicht darum, dabei der Form und Handlung einen Wert zu geben, den sie aus sich heraus nicht hat und auch nicht darum, erst die Form, die Handlung zu verändern, um irgendetwas zu erreichen. Aber ich hinterfrage meine Motive und womit ich identifiziert bin, während ich in dieser Welt als Körper ganz normal handle, damit der Geisteswandel immer öfter geschehen kann.

  7. PS. : entschuldigt, wenn ich Frau Randow – Tesch zitiere, was sie mal auf einem Seminar sagte :“Es gibt nichts schlimmeres als einen Kurs in Wundern Schüler.“ Womit sie bestimmt auch nichts Festgenageltes sagen wollte. 🙂

    1. Lieber Roland, Margarethe Randow-Tesch schätze ich auch sehr und bin regelmäßig auf ihren Seminaren. Ich verstehe dein Zitat von ihr nicht in diesem Zusammenhang und weiß auch nicht, in welchem Zusammenhang sie es setze und was du mit Festgenagelt meinst. Für mich ist es so: Ein Kursschüler unterliegt genauso „Fehlern“ wie jeder andere und nutzt sie irgendwann, um wieder auf den rechtgesinnten Weg zu kommen. Über andere kann ich gar nichts sagen und zu mir selbst kann ich nur so ehrlich sein, wie es mir gerade möglich ist.

  8. Ich finde, meine Religion ist gewissermaßen wie ein Ohrenkrebs.
    Religion ist einerseits eine Wunde.
    Andererseits ist sie ein Heilungsgeschehen.
    Religion ist eine zu heilende Krankheit.
    Religion ist heilbar.
    In ihrer geheilten Form, ist sie eine brauchbare Ernte. 🙂

    1. Lieber Roland, leider verstehe ich nicht, worauf du dich beziehst und was deine Aussage ist. Magst du es nochmals anders formulieren?

      1. Entschuldige. Mich versteht keiner. Mal abgesehen von ein paar Klügsten, bestimmt. Das ist mir nicht immer klar. Ich bin da sehr einsam. Manchmal schreibe ich deshalb einfach ein paar Zeilen da und dort hin. Und es ist immer dasselbe. Wie bei dir.
        Ansonsten :
        Ich war bis vor kurzem, 13 Jahre verheiratet. Meine kluger Sohn ist bald 12. Meine Ex. hat sich gut erholt bei mir, verstanden hat sie durch diese Zeit vieles besser. Und Undank ist der welten Lohn. Habe ich meine Schuld nicht immer bekannt, und meine vermeintliche Täterrolle hingenommen? Frag Sie : sie wird antworten : nein das hast Du nicht.
        Ich hoffe diese Zeilen sind deinem Leben lebensnah, und verständlich genug ausgedrückt.
        Entschuldigung wenn ich mit meinen Tintenklecksen Ausführungen Verwirrung bei dir gestiftet habe?!
        Und danke für die liebe Antwort.

          1. Lieber Roland, was auch immer du mit schwach meinst, aber es ist bestimmt nichts Schlimmes, sondern beinhaltet Stärke, es einfach ehrlich zu sehen. Wir alle haben alles in uns und nutzen es für unseren Weg der Erkenntnis. 😇

        1. Lieber Roland, oh ja, das ist keine schöne Erfahrung, nicht verstanden zu werden und sich allein zu fühlen. Jeder von uns kennt das. Hmmmm… Insofern sind wir damit doch wieder nicht allein. 😉
          Und ich glaube, selbst wenn wir meinen, uns zu verstehen, hat doch jeder dabei seine ganz eigene Färbung.
          Weißt du, ich glaube nicht, dass es mit Klugheit zu tun hat, sondern dass wir in dieser Welt so verschieden geprägt sind und uns so unterschiedlich ausdrücken, dass ein Miss-Verstehen oder Nicht-Verstehen eigentlich der Standard ist. Genau das will das Ego ja auch! Und daher lernen wir mit dem Kurs, uns jenseits der Worte und Handlungen im Herzen, im bedingungslos liebenden Geist zu begegnen.
          Dazu verhilft uns auch unser Gespräch hier, indem wir nun umeinander wissen und sehen, was jeden bewegt, ganz egal, wie es in Worte gefasst wird, denn im Kern bewegt uns alle das Gleiche: der Wandel von Schuld zur Unschuld, von Angst zur Liebe.
          Ganz herzliche Grüße dir, Katja

  9. Hallo Roland, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass Margarethe Randow-Tesch das nicht so gesagt hat, wie du sie zitierst. Ich vermute mal, dass sie nur Wapnick zitiert hat, der gesagt hat: „das Schlimmste sei, der Partner von einem Kursschüler zu sein“. Und das Zitat macht auch Sinn, finde ich. Es will in überspitzter Form darauf hinweisen, dass man nicht ständig Kursweisheiten in die alltägliche Partnerschaft einbringen soll. Den Kurs dabei leben – ja, aber nicht dozieren.

    Wenn du schreibst, dass der Geist „essentiell sekundär“ ist, dann widerspricht das elemenar der Grundaussage des Kurses. Danach ist der Geist primär, er ist das Einzige, was wirklich ist. Es geht überhaupt im Kurs ständig darum, dem Geist seine Ursächlichkeit zurückzuerstatten, also zu erkennen, dass der Geist eben nicht sekundär, sondern primär ist. Der Geist ist Ursache, die Welt und der Körper sind (illusionäre) Wirkungen.

    Du hast sehr schön ausgeführt, liebe Katja, dass es im Kurs nicht um den Körper (und den Sex) geht, dass aber all dies im Sinne des Kurses verwendet werden kann. Und in dem Zusammenhang finde ich das Zitat aus dem Gary-Renard-Buch sehr unglücklich, dass nämlich „die Erfahrung Gottes wie ein immerwährende sexueller Höhepunkt sei“. Nein, das glaube ich überhaupt nicht! Ich denke, dass die Erfahrung Gottes eher tiefem Frieden und wohltuender Stille gleicht und mit Ekstase nichts zu tun hat. Ekstase ist laut, denn das Ego ist laut. Das Ego liebt die Ekstase (und wer von uns tut das nicht?), weil sie wie ein Drogenrausch ist, der letztlich nur betäubt. Und ob man nun 72 Jungfrauen ins Paradies projiziert oder ewige Ekstase in den Himmel – das kommt für mich im Grunde aufs Gleiche heraus. Aber auch das soll selbstverständlich nicht heißen, dass man in dieser Welt Ekstase vermeiden soll oder verurteilen. Man sollte nur nicht abhängig werden davon :-).

    1. Lieber Tom, danke für deine Gedanken. So weit ich mich erinnere, hat Gary, einfach wie viele von uns, viel Spaß an Sex gehabt. In seinen umgangssprachlichen und humorvollen Gesprächen zum Kurs, die er in seinem Buch schildert, wurde er genau dort abgeholt und man versprach ihm damit quasi augenzwinkernd, dass es bei Gott noch viel besser sei als mit dem schönsten vorübergehende sexuelle Erleben: ein beständiges Erfülltsein!
      In der schon oben von mir erwähnten Kursstelle (Ü-I.107. 2:1- 3:1 / Seite 192) wird beschrieben, dass wir uns von hier aus gar keine Vorstellung davon machen können, wie es ist, in Gott wiedererwacht zu sein. Da wird gesagt, rein gar nichts, was wir hier in der Welt an Schönem fühlen, kommt dem auch nur ansatzweise nahe. So wird kein Wort aus unserer Welt es ausdrücken können, ganz gleich an welches in der Welt erlebtes Gefühl wir dabei denken und welches Wort wir damit verbinden. Ich denke, alles kann uns nur eine Ahnung schenken, die eh in uns liegt, um uns zu motivieren, fortzuschreiten. 😊

    1. Ja, lieber Tom, na klar nutzt der Kurs viele verschiedene Worte, um den Himmel zu beschreiben: Liebe, Frieden, Freude, Fülle, reiner Geist, Wahrheit, Einheit, Vollkommenheit … diese weisen die Richtung und das ist wichtig! Und es wird auch erklärt, wie anders sie gemeint sind als mit dem Ego. Und doch sind sie für mich alles Annäherungsversuche, die uns eine Ahnung geben sollen von dem eigentlich Unaussprechlichen. Gott ist … und dann hören wir auf zu sprechen (Lektion 169) , denn jede Beschreibung trifft es nicht wirklich.

    1. Lieber Roland, oh ja, auf der Ebene der Welt handeln wir zumeist nicht liebevoll, dabei stets selbst getrieben von Angst. Dies so aufrichtig zu erkennen, so wie du, ist der beste Punkt zur Umkehr. Die Gefahr jedoch ist, in den Schuldgefühlen stecken zu bleiben. Wir lernen mit dem Kurs die Hintergründe kennen, warum wir so empfinden. Hinter allem steht unser Glaube an die vermeintliche Trennung von Gott, für die wir uns schuldig fühlen und Bestrafung erwarten. Mit der Zusicherung, dass das in Wirklichkeit nie geschehen ist und Gott uns noch immer bedingungslos liebt, erhalten wir einen Zugang, auf uns und alles hier verständnis- und liebevoll zu schauen. Somit begreifen wir allmählich, dass wir in Wahrheit immer Liebe waren und nur von all der Schuld, dem Leid, der Welt und unserem Menschsein träumten. Es ist kein einfacher Weg, weil wir uns so sehr in dem Ego und somit in Schuldgefühlen verstrickt haben, aber unser Wiedererkennen in Gott ist gewiss. Bleiben wir dran, Roland. 😊

      1. Ja, danke.
        Und wir sind ja, in der Welt, immer beides : Täter & Opfer.
        Es tut mir gut, wenn ich es so sehe.

        Nur, auf eine bestimmte Weise, habe ich das „geschäftsschädigende“ daran, noch nicht dem liebevollen Blick übergeben.
        Und das versuche ich.

  10. Und ich finde, unsere „Unschuld“ bringe ich am besten zum Ausdruck : wo ich unschuldig beschuldigt werde, jedoch gerade dort meine Schuld bekenne.
    Dadurch können sich wir uns „beide“ unschuldig wähnen. 🙂

    1. Hmmm, das macht gerade noch Knoten in meinem Geist… Vielleicht lieget es an deiner Formulierung, die ich für mich nicht so ganz greifen kann. Daher versuche ich es mal in meinen Worten auszudrücken: Ich kann dem anderen durchaus ganz ruhig sagen, dass nicht stimmt, was der andere in einer konkreten Sachen über mich behauptet, aber wenn es weiterhin dessen Wahrheit bleibt, ist es wohl gut, es so stehen zu lassen ohne selbst in die Ego-Falle der Rechtfertigung und des Überzeugen-Wollens zu gehen. Denn dann wertet man es als Angriff und ist selbst nicht mehr liebend mit sich und dem anderen.

  11. Eigentlich ist Sexualität ja einfach Fortpflanzung. Und darin umfasst sie das ganze, tägliche, private und soziale Balancieren. So gesehen kann ein gut verstandener Kurs, das geschehen befriedigenster Sexualität sein.
    Finde ich.
    Ob ich es kann, muss ich mal ausprobieren.

    1. Ich finde, das ist eine gute Zusammenfassung des Kurses, lieber Roland.
      Das Geniale dabei ist für mich, dass es mit dem Kurs ein sehr radikaler und zugleich so liebevoll-sanfter Weg ist, dass wir das Verlieren nicht als Verlust erleben, sondern als freudiges Wiederfinden unserer wahren Natur.

      1. Mir fällt dazu ein : für mich ist und bleibt zusammen leben eine Zumutung. Mehr oder weniger.
        Wie ich mit mir selber zusammen lebe, da gibt es raum zur Besserung.
        Vielleicht kann das ja anderen gefallen. So ich es verwirkliche. Etwas ist ja besser als gar nicht. 🤣

        1. Das empfinde ich auch so, lieber Roland, dass Beziehungen, je enger sie werden, für mich das Herausfordernste sind, aber auch ein riesiges Selbst-Heilungspotenzial für m ich bergen. Und wunderbar finde ich wie du es ausdrückst, dass es eigentlich nur darum geht, wie ich mit mir selbst zusammenlebe 🙂 , wie ich mich selbst sehe und behandle, denn daraus folgt alles andere. Und wie ich mich selbst sehe und behandle, kann ich auch gut daran erkennen, wie ich andere sehe und behandle. Ob wir also zuerst die Beziehung zu uns selbst oder zu anderen betrachten ist egal, weil es eins ist. Nehmen wir immer das, was uns gerade ins Augen sticht und seien wir dabei ehrlich mit uns selbst, während wir die Liebe in uns dazu einladen.

  12. „Was ihr einem meiner Brüder, nicht angetan haben könnt, das könnt ihr mir nicht angetan haben.“ Daher, aus diesem „Wort“ kommen meine Gedanken.
    Sollte ich mal ausprobieren!

  13. „Unser Vater,

    Deine Gegenwart – sie lasse uns heil werden.
    Deine Herrschaft – lass sie sich wieder ausbreiten.
    Dein Wille – lass ihn in und durch uns geschehen.
    Lass geben unsere Nahrung.
    Lass retten aus unserer Versuchung.

    So soll es werden! „

  14. Wie ist das : Schönheit ist geteilter Wahnsinn!
    Eben ein Prozess im Unterschiede vergeben.
    Das hilft vielleicht beim intimer werden.

  15. Auf Pinterest gefunden : „Wer kein Kopfkino hat, verpasst die schönsten Filme!“
    Vielleicht ist es ja auch irgendwie wichtig, wie der Jesus durch meine Phantasie saust.

    1. Lieber Roland, ich finde, es ist entscheidend wichtig, wie ich Jesus sehe. Nämlich als das, was ich auch bin – reine Liebe.
      Kopfkino macht aus meiner Sicht ganz sicher das Ego und es führt immer in den Schmerz.

  16. Übrigens irrt der Kurs. Zumindest in der Erklärung zu seiner Übersetzung, gleich die ersten Blätter : Wehrlosigkeit, da soll es kein deutsches Wort geben für das Englische.
    Gibt es doch :“Ergebung“!
    Klingt ähnlich wie Vergebung.

    1. Ich finde, von den Übersetzern ist auf Seite xiv gut erklärt, warum sie das Wort Wehrlosigkeit nahmen und was damit genau im Kurssinne gemeint ist. Auch deine Wortschöpfung, abgeleitet aus „ergeben“, hat wie Wehrlosigkeit im Deutschen für mich den Anklang von Schwäche und Nachgeben, was aber nicht gemeint ist, sondern dass geistige Wehrlosigkeit eine unglaubliche Stärke ist, weil sie aufzeigt, dass nichts den inneren Frieden stört.

    1. Oh, ich habe auch noch oft Kummer. Aber ich merke, dass die Anwendung des Kurses mich sehr stützt, gut begleitet und mir eine neue Basis schenkt. Ich verstehe endlich, was in mir warum geschieht und ich weiß, worum es geht. So komme ich oft durch Kummer schneller durch oder manche Dinge, die mich früher reizten, triggern mich jetzt nicht mehr. Alles in allem, auch wenn es oft noch haarsträubend ist, geht es mir innerlich besser als je zuvor in meinem Leben.

    1. Herrlich, was du für Überlegungen anstellst. 🙂
      Ich verstehe es jedoch so, dass es sogar das Prinzip des Kurses ist, genau die Worte, die bestimmte Assoziationen in uns auslösen, zu verwenden, um sie mit neuem Inhalt zu füllen. Das ist bereits Teil des Geisteswandels. Von daher würde ich mich nicht so sehr an der Form (den Worten an sich) aufhalten, sondern mich dem Inhalt zuwenden: was sollen sie transportieren, mir nahe bringen…

  17. Ach nee, ich bin ja Reiner Geist.
    Bestimmt deshalb, weil ich es jetzt nicht so genau weiß, hierin…

    Ha, ha… Wie gut das weglachen ist…

    Spaß beiseite : Gott ist wirklich der ganz Andere. Ganz Anders! Also sprichwörtlich : „Ausser Irdisch“!!!

    Oh, da klopft wieder der Wahnsinn…

    Wie schön das ich den Geist mit Gott teile…

    Oh, da bin ich ja fast Außerirdisch👽…

    Na, ja, ein bisschen…

    Für die Außerirdischen…

    Ha, ha, haaa…

    Bitte mitlachen… Ha, ha, haaa

    1. Danke, Roland, für das Teilhaben an deinem Beobachten deiner Gedanken. Ja, dann können wir am Ende nur noch Schmunzeln, was wir uns alles so einreden. Wunderbar, dein außerirdischer Humor! 🙂

  18. Und manchmal ist es nicht für die Katz, sich in Ubergebung zu üben, und sich etwas auszukoatzen, (bayrisch : Katze), weil das ja vergeblich ist, wie man weiß, weil es dann draußen rum liegt. Aber wenigstens ist es ein weggeben.
    Na, ja,… ein bisschen ist es ja wie ein Geschenk…. Wenn auch unerwünscht.

    Das hier ist nicht zum lachen. Und vielleicht einfach nur Wortspiel. Entschuldigung.

  19. Tja Roland ich Gratuliere Dir zu Deinem Mut uns an Deinen Gedanken und Wortspielen teilhaben zu lassen.
    Der Humor ist zudem ein erleichternder Wegbegleiter, und umsomehr wie ich herauszulesen glaube ,wenn Du Ihn selbst für Dich produzieren musst.
    Ich kann für mich sagen dass ich mit fortschreitendem lernen und leben im Kurs einen Freude erfüllenden Begleiter gewonnen habe.
    „Freude ist Liebe“
    Ich denke dass viele der Kursschüler durch eine schwierige Vergangenheit den heutigen Weg gefunden haben und darin eine Möglichkeit erleben den wahren Frieden zu finden.
    Ständig kehrende „Löcher“ , in die ich regelmäßig fiel, sowie Angst und Depressionen als „Zutaten“ auf meinem Lebensweg bleiben seit geraumer Zeit fern.
    Bewahre Dir die Geduld und die Freiheit Roland Dich stetig für den heiligen Geist zu entscheiden, so wird alles gut.

    „Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
    Nichts Unwirkliches existiert.
    Hierin liegt der Frieden Gottes.“

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