Der innere Prozess mit Ein Kurs in Wundern

Ich beobachte so oft ich kann
meine Reaktionen (meine Gedanken und Gefühle) auf alles und jeden.
Ich beobachte,
ob sie dem Ego
(Angst, Schuld, Verurteilung, Leid, Abhängigkeit, Mangel)
oder Jesus
(Frieden mit allem und jedem, verurteilsfreies Verständnis)
zuzuordnen sind.

Decke ich so das Ego in mir auf,
etliche Male am Tag,
sage ich mir jedes Mal schlicht und neutral:
„Aha, das ist das Ego. Das will ich also gerade.“
Ich beobachte,
wie unbefriedigend (gelinde gesagt) und zermarternd (ehrlich gesagt)
es sich auswirkt.
Wie abgetrennt ich mich fühle.

Wenn ich das
wirklich wirklich
NICHT mehr will,
bitte ich um inneren Frieden,
ganz gleich, was um und in mir geschieht.
Ich bitte darum,
ihn wieder annehmen zu können.

Ich weiß nicht,
wie dieser Frieden in mir entstehen kann
und ich TUE auch NICHTS dafür,
als mich bereit zu erklären.

Jeglichen Gedanken wie:
„Aber für Frieden muss ich doch…“ oder „…dafür muss doch in der Welt…“
lasse ich beoachtend wieder gehen.
ICH WEIß NICHTS!
Jesus in mir weiß,
wie ich zu innerem Frieden unabhängig von allem gelange,
weil er Frieden IST.
Ich gebe „nur“ den Raum in mir frei für ihn.
Und das ist ALLES.

Nun warte ich NICHT auf den Frieden,
und beäuge alles argwöhnisch und ungeduldig (Hallo Ego),
sondern ich VERTRAUE (Einladung Jesus).
Oft zeigen sich die Momente der Erleichterung und einer anderen Sicht,
wenn ich einfach in meinem Alltag fortfahre und gar nicht (mehr) damit rechne.
Denn „Berechnung“ ist vom Ego.
Jesus ist eine reine und beständig gegenwärtige friedvolle Präsenz.

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