Der Friedensanker ist innen

Ich muss aufhören
zu wünschen und zu erwarten,
und Beziehungen daran zu messen,
dass es mir immer nur gut geht,
wenn ich mit andere Menschen in Kontakt bin
oder an sie denke.

Es gibt nicht einen Menschen,
nicht eine Situation,
die mir das garantiert!

Weil ich dabei im Außen suche,
mich selbst verloren habe,
meinen göttlichen Funken innen nicht leuchten sehe,
der mir IMMER inneren Frieden garantiert.

5 Gedanken zu „Der Friedensanker ist innen

    1. Lieber Tom, genau dieses Wort „muss“ war ich auch sehr versucht durch „möchte“ oder „will“ zu ersetzen. Doch ich empfand diese Ersetzungen für mich als Abmilderung und auch nicht treffend für das, was die eigentliche Aussage sein sollte. Wir erleben ein Muß oft als Druck und Zwang. Ich meinte es aber einfach als ganz logische Konsequenz von: Wenn ich in Frieden sein will, MUSS ich das Ablegen, was mich an Frieden hindert, nämlich meine Erwartungen und Wünsche. Dann können andere sein, wie sie wollen, es stört meinen Frieden nicht mehr. Wenn ich dieses Muss, diese Zwangsläufigkeit erkenne, werde (da stimme ich dir zu) ich sie ablegen.
      Probier mal aus, den Satz und Text statt mit „muss“ mit „möchte“, „will“ oder „werde“ zu lesen. Findest du dann auch, dass sich der Schwerpunkt, die Kraft und teils sogar die inhaltliche Bedeutung verändert? Und zu gleich ist jede Aussage richtig. Wie erstaunlich… 😀😇

  1. Wenn man es rational betrachtet, dann ist „müssen“ richtig, Katja, denn es zeigt die innere Zwangsläufigkeit. Es ist eine einfache Bedingung: will ich glücklich sein, muss ich die Hürden vor meinem Glück erkennen und entfernen. Aber emotional betrachtet schwingt beim „müssen“ auch das „nicht dürfen“ mit. Es setzt mich schon irgendwie subtil unter Druck. Wenn man es mit „will“ oder „möchte“ formuliert klingt es natürlich weniger kraftvoll, eher wie eine vage Ankündigung. Man könnte es aber auch neutraler ausdrücken: „Wenn ich aufhöre zu wünschen und zu erwarten…… dann erfahre ich Frieden“. Vielleicht nur Haarspalterei…… 🙂

    1. Sehr spannend, unser Austausch, Tom. 🙂 Ich kann deine Worte gut aus eigenem Erleben nachvollziehen. Interessant und heilsam war für mich, die Emotionalität, die sich an das „muss“ band und die ja nur vom Ego ist, gehen zu lassen. Das war mein Prozess mit dem „muss“. Für mich ging es darum, der Emotionalität nicht aus dem Wege zu gehen, indem ich das Wort herausnehme, sondern eben die daran gebundene Emotion aufzuheben.

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